Die Suche
Dragon war endlos lange unterwegs.
Er wollte herausfinden wer er wirklich war, wer seine Eltern und auch woher er eigentlich kam.
Er wurde fast noch als Baby in die Schule für Paladine gebracht und dort von den Meistern unterrichtet und geschult.
Nach ca. 18 Jahren des lernens zog es ihn in die Welt hinaus um seine vergangenheit zu finden. In der Zeit bis heute hatte er so manchen Kampf für das gute geschlagen, wobei er nicht immer als Sieger hervor ging.
Ihm war klar, das er irgendwann auch mal sterben könnte. Aber in dieser Sache vertraute er seinem Gott.
Er ritt auf seinem Shadiff durch ein Gebiet das ihm völlig fremd war.
Am Wegesrand stand ein alter Mann.
"Heda,.....alter Mann. Wo finde ich denn hier ein Gasthaus oder besser eine Herberge ?"
"Dazu müsst ihr weiter die Straße entlang. Noch so ca. 6-7 Stunden" antwortete der Alte.
"Danke auch, Alterchen. Soll ich Euch mitnehmen bis dahin? Mein Pferd schafft auch uns beide."
"Nein. Ich will hier bleiben und warten" erwiderte der Mann.
"Warten??? Auf wen oder was denn?? Wenn man fragen darf?!"
"Auf meinen TOD"
Dragon war verblüfft über diese Antwort.Taúrien sang leise ein Lied. Diese Gegend gefiel ihm, wenn sie auch ein wenig unwirtlich war. Seit drei Tagen reiste er wieder auf der Straße, seit er durch die Tore Jendras hinausgeritten war. Da erstarb das Lied auf seinen Lippen, denn Skivijar schnaubte leise warnend und hielt an. Nun erkannte er weshalb. Halb verborgen hinter der nächsten Wegbiegung schimmerte die Rüstung eines Ritters hervor. Er bewegte die Zügel ein wenig, und Skivijar schlenderte gemächlich weiter.
Dragon sah den alten Mann immer noch verdutzt an.
"Wieso wartet Ihr auf Euren Tod ??? Und warum solltet Ihr sterben ???"
Dragon war so in Gedanken, das er erst spät das Pferd hörte, das sich ihnen genähert hatte.
Auf dem Pferd saß ein Krieger den er nicht kannte. Er drehte sich um, die Hand am Schwert.
"Wer seid Ihr ?" reif er dem Reiter entgegen.Taúrien lächelte und erwiderte: "Seid gegrüßt Ritter und laßt Euer Schwert stecken, ich bin kein Wegelagerer oder Feind. Mein Name ist Prinz Taúrien von Leodh, Herr Ritter, ein Reisender, der einen Spaß daran hat, den Staub der Straße zu schlucken."
Er neigte höflich seinen Kopf.Dragon musste bei den Worten des Prinzen schmunzeln.
"Da habt Ihr ja einen komischen Humor."
Er sah sich den Prinzen genauer an. Er war eine stattliche Erscheinung und man sah ihm fast seine edle Herkunft an.
"Entschuldigt bitte mein Benehmen. Ich vergass mich vorzustellen.
Mein Name ist Dragon Stone. Paladin des einzigen und wahren Gottes.
Vielleicht könnt Ihr mir helfen ?!"
Dragon sah zu dem alten Mann und wieder zu dem Prinzen.
"Der Mann hier hat eventuell ein Problem. Er ist hier zum sterben.
Ich verstehe nicht warum jemand auf seinen Tod wartet"
Der alte Mann sah auf zu Dragon und danach zu dem Prinzen .
"Ich warte nicht auf den Tod. Er folgt mir und ich bin des weglaufens müde. Also stelle ich mich meinem Schicksal hier. Es dürfte auch nicht mehr lange dauern. Ich möchte nicht, das Ihr verletzt werdet, darum bitte ich Euch nun zu gehen.""Der Humor ist manchmal das einzige, was einen in dieser Welt am Leben erhält, Paladin Dragon Stone."
Ein Paladin im Dienste seines Gottes. Taúrien beschloß, lieber nichts davon zu sagen, daß er an die Götter der Welt glaubte, die zu zahlreich waren, als daß man sie je zählen könnte. Stattdessen blickte er den alten Mann an, er wußte, daß sie hier nichts mehr zu suchen hatten, darum sagte er zu Dragon Stone: "Der Mann spricht wahr, und wir sollten wirklich nicht hier sein, wenn es soweit ist. Ihr könnt nichts tun."Hmmm. Ihr mögt vielleicht recht haben, aber ich kann diesen Mann doch nicht einfach sterben lassen."
Dragon sah den alten Mann an und sah das sich dieser hinsetzte und einen Baum lehnte.
Er schien nun einfach nur auf seinen Tod warten zu wollen.
Das kann ich doch nicht zulassen. Der Mann wirft sein Leben einfach weg. Nein. Sowas darf man nicht. dachte Dragon.
Er wollte den Prinzen ansprechen, als er ein sirren hörte. Ein sirren wie von einem Pfeil. Dragon dückte sich noch, aber der Pfeil galt eh nicht ihm.
Der alte Mann stöhnte noch kurz auf und starb dann lächelnd.
Der Pfeil hatte ihn direkt ins Herz getroffen. Mit so einer Wucht, das die Spitze noch tief in dem Baum steckte an dem der Alte gelehnt hatte.
"Umpf" machte Dragon als er es sah. Er drehte sich in alle Richtungen um irgendeine Person zu finden. Irgend jemand musste den Pfeil ja abgeschossen haben. Aber er sah nichts und niemanden.
"Prinz ..... ?! Habt Ihr was gesehen oder gehört ?!"Taúrien zuckte nicht zusammen, als der Pfeil heranjagte, er hatte sowas erwartet. Er sprang zu Boden und ging zu dem Toten. "Nein, man hört nie etwas."
Gedankenverloren spielte er mit einem goldenen Anhänger, der einen Phönix darstellte, das Zeichen seines Hauses.„Hmmm. Nun werden wir wohl nie erfahren wer der Mann war und warum er gestorben ist. Den Mörder werden wir wohl auch nicht finden."
Dragon sah zu dem Toten.
"Prinz Taúrien ?! Wollen wir dem Toten die letzte Ehre erweisen und in begraben ?!"
Er stieg ab und fing an ein Grab zu schaufeln.
Beim graben fragte er den Prinzen "Werter Prinz, ich bin auf einer Suche. Meiner Suche. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich ein Stück begleiten würdet. Etwas von Eurem Humor und ein Weggefährte würden mir gut tun."Taúrien lacht leise über Dragon Stones letzte Worte und half ihm dann mit dem Grab. "Oh, ich begleite euch gerne, da ich auch auf einer Suche bin, bin ich ja direkt richtig bei Euch."
Er grinste und richtete sich dann wieder auf.Als der Alte Mann beerdigt war und Dragon und der Prinz auf der Reise waren fragte Dragon den Prinzen.
"Was sucht Ihr eigentlich Prinz Taúrien von Leodh ? Ich für meinen teil Suche meine Vergangenheit. Ich würde fast noch als Baby in die Schule für Paladine gebracht und möchte nun meine Geburtsstätte und meine Eltern finden."
Dragon sah den Prinzen an.Taúrien streichelte Skivijars Mähnenschopf und meinte: "Ach, es ist ein bißchen naja, also..." Er wurde ein wenig rot und fuhr dann tapfer fort: "Ich suche eine Frau, schon lange, aber ich habe noch nicht die richtige gefunden. Sagt, es ist ein bißchen zu romantisch für diese Welt, aber trotzdem."
Dragon war erstaunt.
"Ein Prinz wie Ihr findet keine Frau ??? Nein mein Prinz, das glaube ich nicht ?!"
Sie redeten noch länger auf dem Ritt. Dragon sah plötzlich am Horizont ein schwarze Rauchwolke wahr.
"Prinz !!! Seht dort. Wenn mich nicht alles täuscht brennt es dort. Wenn man dem Weg trauen darf und der Beschreibung des alten Mannes, müsste dort ein Dorf oder so etwas sein. Lasst uns doch nachsehen."
Dragon trieb seinen Shadiff schon zum scharfen Galopp an."Ein Prinz zu sein heißt nicht, daß man eine Frau findet, leider.
Mir ist einmal eine Frau begegnet vor kurzem, aber sie ist verschwunden, und ich hoffe, daß ich sie einmal wiedersehe."
Er wechselte dss Thema, dann sah auch er die Wolke und spornte Skivijar an. Der hatte längere Beine als der Hengst Dragon Stones und flog bald ein ganzes Stück vone weg. Rasend schnell langte er beim Dorf an und starrte auf das Bild, da sich ihm bot. Rauchende Ruinen, tote Menschen, durcheinander laufende Schweine und Gänse, und dazwischen ein Trupp von schmutzigen Reiten, die schreiend Jagd auf die noch lebenden Dorfbewohner machten, wobei einer gerade einen brennenden Pfeil in einen Heuschober versenkte, der daraufhin fast zu explodieren schien. Sie bemerkten erst nicht den Neuankömmling, was sie sofort bereuen sollten. Ohne darauf zu achten, ob Dragon Stone nun da war, trieb Taúrien Skivijar wieder an und stürzte sich wie ein Wolf auf die Banditen. Das Beil blitzte hell in der Sonne, als er einen damit köpfte, es wirbelte weiter und fand einen zweiten Hals.Mittlerweile war auch Dragon im Dorf angelangt. Er sah das Chaos und den Prinz mittendrin. Der Prinz hielt sich gut mit seiner Streitaxt.
Was er nicht sah, war der Trupp Bogenschützen hinter ihm.
Dragon überlegte nicht lang und hielt auf die Bogenschützen zu.
"Herr steh mir bei und sei der Schatten über meiner rechten Hand." sagte Dragon zu sich selbst.
Die Schützen sahen ihr verderben kommen und versuchten noch Dragon vom Pferd zu schiessen. Dragon könnte einige Pfeile mit dem Schild blocken, einer traf ihn jedoch in den Oberschenkel.
nun war er bei ihnen.
"Herr vergib mir." rief Dragon noch aus als er in die Schützen ritt.
Den ersten spaltete er den Schädel im vorbeiritt. Einen anderen hieb er den Arm ab. Einen nächsten stiess er das Schwert bis zum Heft in die Brust.
Die letzten Schützen nahmen ihre Kurzschwerter und griffen nun Dragon an, welcher schon Shadiff abgesprungen war und das Schwert aus dem Toten rauszog.
Der Kampf war nicht sehr lange. Zwei Schützen flohen noch. Sie sahen ein, das sie gegen zwei Krieger nicht mehr viel ausrichten konnten.
Dragon und Prinz Taúrien von Leodh wurden von zwei Kriegern in schwerer Rüstung beobachtet. Der eine war ein Minotaurus und der andere seiner Statur her ein Mensch. Er war wie ein Ritter gekleidet, nur völlig in Schwarz.
Dragon sah die beiden. Der Minotaurus hielt auf den Prinzen zu, der Ritter auf Dragon.
"Taúrin" schrie Dragon "Passt auf, da kommt wer von hinten zu Euch."
Dragon spürte das das kein leichter Kampf sein würde.
Der Schwarze Ritter hatte Schild und ein Bastrardschwert, der Minotaurus eine mächtige Doppelschneidige Zweihänderaxt mit Metallstiel.Taúrien riß Skivijar herum, der Hengst vollführte eine schnelle Drehung auf der Hinterhand, und noch ehe die Axt in seinen Rücken fahren konnte, fing Taúrien sie mit seinem Beil ab. Doch der Winkel war ungünstig gewesen, seine Hand wurde nach unten geschlagen, die Waffe ihm fast entrissen. Doch er behielt sie in der Hand, als wäre sie festgeschweißt und trieb den Rappen an, daß er gegen den Minotaurus prallte. Doch es war, als wäre er gegen eine Wand gelaufen, das Pferd wieherte hell auf und stürzte zur Seite weg. Zu schnell kam der Boden auf den Prinzen zu, dann prallte er auf der Erde auf. Das Kettenhemd rasselte gewaltig, als er herumrollte und auf die Füße sprag. Und er war so groß wie der Minotaurus, wie er erleichtert feststellte. Mit beiden Händen umfaßte er den Stiel seines Beils, nahe am Kopf und weiter unten, und fing einen gewaltigen Schlag seines Gegners ab. Metall krachte auf Metall, Funken sprühten. Der Sturz hatte ihn ein wenig benommen gemacht, langsam drängte ihn der Minotaurus Schritt für Schritt zurück, doch Taúrien dachte gar nicht daran, zurückzustecken. Mit Aufbietung all seiner Kräfte drückte er die andere Waffe von sich fort und tat einen Satz rückwärts. Skivijar tauchte vor ihm auf, bäumte sich auf und schlug mit seinen Hufen nach dem Minotarus. Der war darauf nicht gefaßt und taumelte zurück.
Dragon stand dem schwarzen Ritter gegenüber. Beide versuchten sich gegenseitig abzuschätzen.
"Wer seid Ihr ? Und was macht Ihr hier ?? Gehört Ihr zu diesen Halsabschneidern ???" fragte Dragon. Statt einer Antwort hörte Dragon ein Gebet an einen Dunklen Gott.
Ein dunkler Paladin dacht Dragon. Er hatte in der Schule davon gehört, wollte es aber nicht glauben.
Was macht er hier war der nächste Gedanke.
Zu mehr denken kam Dragon nicht mehr. der Dunkle Paladin griff an.
Dragon parrierte den ersten Schlag, hatte aber den nicht mit dem schild gerechnet. Dieser traf ihn voll auf die Brust. Er taumelte zwei Schritt nach hinten.
Der Dunkle Paladin griff erneut an.
Hieb zum Kopf von Dragon. Parade. Hieb von oben nach unten. Parade und Gegenangriff.
Dragon hieb nun seinerseits auf den Paladin ein. Beide schenkten sich nichts. Langsam bekam Dragon die Oberhand. Finte zum rechten Arm, hieb zum rechten Bein. Diese Attacke saß. Der Paladin war verwundet.
Kaum das das Blut des Gegners floss, schloss sich die Wunde auch schon wieder. Der Paladin könnte sich heilen.Neferie war im schnellerem trab unterwegs. Sie kam einen Hügel herab, als sie in einiger Entfernung Kampfgeräusche wahrnahm. Sie lies ihre Stute Lyra in Galopp verfallen, vielleicht brauchte man dort ihre Hilfe. Als sie schon nahe herangekommen wa, erkannte sie Sir Dragon, der sich im Nahkampf befand und Taurin, den sie vor kurzem das erste Mal gesehen hatte. Taurin hatte einen Minotaurus vor sich.
Neferie sammelte ihre Energie und schleuderte Eispfeile auf den Minotaurus, den sie dann an der Schulter traf. Auf der Stelle bildeten sich Eiskristalle und frohern die Schulter ein, so das sie nutzlos war.Taúrien zuckte zurück, als plötzlich Eis an ihm vorbeizischte und den Minotaurus traf. Blitzschnell erkannte er, was da passiert war und nuzte diese Chance eiskalt aus. Der Kopf des Minotaurus saß einigen Sekunden noch auf der Schulter, ehe er langsam zur Seite rutschte und zu Boden kollerte. Er hob er seine Beil wieder und drehte sich um, das in einer Bewegung. Verblüffung stand in seinem Gesicht, dann erhellte es sich, und er rief: "Neferie!"
Er lachte und wandte sich dann dem schwarzen Ritter zu, der Dragon bedrängte. Krachend flog der Schild des Ritter beiseite, als das Beil ihn fortriß, er lenkte Skivijar herum und hob wieder die schwere Waffe.Bevor der Prinz jedoch sein Beil nach dem Ritter hieb, war er schon tot.
Dragon hatte den Ritter mit einer Finte zum Kopf getäuscht und ihm den sein Schwert gezielt in die Brust gestochen. Direkt ins Herz. Da half auch der beste Heilzauber nichts mehr.
Dragon stand etwas ausser Atem vor dem toten dunklem Paladin.
"Schade das es so enden musste" sagte er mehr zu sich als zu den anderen. Sein Gesicht war etwas verfinstert.
"Ich hätte gerne gewusst was hier los war und wem sie gedient haben."
Dann sah er Neferie. Augenblicklich erhellte sich seine Miene wieder.
Er ging zu Neferie und begrüßte sie herzlich mit einer festen Umarmung.
"Seit wann bist Du hier???" fragte Dragon
Er sah Prinz Taúrien von Leodh und dann Neferie an und meinte "Ich glaube nicht das ich euch miteinander bekannt machen muss. So wie der Prinz grinst kennt ihr euch bereits."
Langsam kamen ein paar Dörfler aus ihren Verstecken. Als sie sahen, das der Schrecken vorbei war, jubelten sie den dreien zu.
Als es dunkel wurde, waren die Toten beerdigt und das Dorf wieder in einem passablen Zustand. Man bot den dreien an, im Dorf zu nächtigen. Es sollte auch an nichts fehlen.
"Ich für meinen teil würde gerne die Nacht hier bleiben. Falls die restlichen noch mal mit Verstärkung zurück kommen sollten.
Wie steht es mit euch beiden ???""Ja, zur Sicherheit sollten wir hier achtgeben, das ist besser."
Taúrien streichelte die Nase Skivijars und sagte dann: "Ich bin nicht sehr müde, also kann ich ein bißchen Patrouille reiten."Auch Neferie stimmte zu.
Ja, ist vielleicht besser."Ich mache dann die zweite Wache." sagte Dragon und setzte sich ans Feuer von den Dorfbewohnern. Er und Neferie aßen einen Happen. Im Dorf selbst geschah nichts außergewöhnliches. Die Dorfbewohner gingen irgendwann in ihre Häuser und schliefen den Schlaf der Gerechten. Der eine oder andere hatte schlechte Träume, aufgrund dessen was am Tage geschehen war.
Neferie saß mit Dragon am Lagerfeuer.
Beide warteten auf den PrinzenLangsam umrundete Tarúien das Dorf in einem großen Bogen. Nichts regte sich, nichts Verdächtiges war zu hören, nur eine Eule, die einen klagenden Ruf ausstieß und geräuschlos über ihn hinwegschwebte, um dann auf irgendein Kleintier hinabzustoßen. Die Zeit verging, der Mond leuchtete schon am wolkigen Himmel, und er dachte, daß es nun wohl an der Zeit war, Dragon Stone zu wecken. Gerade ging er an einem Haus vorbei, da hörte er hinter etwas, ein Klirren oder Ähnliches. Blitzschnell wirbelte Taúrien herum, sah nur noch einen schimmernden Gegenstand auf seinen Kopf zu sausen, und brachte noch einen lauten Schrei heraus, ehe er besinnungslos zu Boden fiel.
Langsam umrundete Tarúien das Dorf in einem großen Bogen. Nichts regte sich, nichts Verdächtiges war zu hören, nur eine Eule, die einen klagenden Ruf ausstieß und geräuschlos über ihn hinwegschwebte, um dann auf irgendein Kleintier hinabzustoßen. Die Zeit verging, der Mond leuchtete schon am wolkigen Himmel, und er dachte, daß es nun wohl an der Zeit war, Dragon Stone zu wecken. Gerade ging er an einem Haus vorbei, da hörte er hinter etwas, ein Klirren oder Ähnliches. Blitzschnell wirbelte Taúrien herum, sah nur noch einen schimmernden Gegenstand auf seinen Kopf zu sausen, und brachte noch einen lauten Schrei heraus, ehe er besinnungslos zu Boden fiel.
Als der Prinz nach einer längeren Zeit nicht erschienen war, stand Neferie auf.
Ich werde mal nach ihm sehen, jetzt ist er schon sehr lange weg...
Neferie ging durch das Dorf. Es war schon spät und es war niemand mehr unterwegs. Sie kam gerade um ein Haus herum, als sie ihn am Boden liegen sah. Sie lief schnell zum Prinzen, er war anscheinend bewustlos. Sie konnte nicht erkennen, was passiert war und so schüttelte sie ih vorsichtig. Langsam kam er wieder zu sich, als etwas Neferie packte und versuchte, sie fort zu zerren, Neferie wand sich aus seinem Griff und woltle sich umdrehen, um zu sehen, was es war, als sie acuh schon wieder gepackt wurde. Dieses mal schaffte sie es nicht, sich zu befreien.Taúrien spürte etwas an seiner Schulter, nur mühsam kam er wieder zu sich und öffnete seine Augen zu schmalen Schlitzen. Sechs Gestalten, eingemummt in schwarze Gewänder, und Neferie! Er taumelte in die Höhe, sein Beil lag wer weiß wo, darum stürzte er sich mit geballten Fäusten auf die Feinde. Sie waren überrascht, zwei gingen sofort zu Boden, die, die Neferie festhielten, aber Schwindel ergriff ihn, er stolperte fast und konnte nur gerade noch so einem blitzenden Schwert ausweichen. Er blinzelte und duckte sich, Stahl ritzte seinen Nacken, aber er fühlte kaum den Schmerz und das Blut, das über seine Kleider herabtropfte. Nach einige Minuten, in denen er kämpfte, konnte er auch endlich seine Größe nutzen, einer versank merklich im Boden, als er ihm mit der Faust auf den Kopf schlug, ein andere fiel schreiend mit zerschmetterter Schulter nieder.
Sobald Neferie frei war, kam schon der nächste an, den sie mit einem Schulterwurf erst einmal überrachte.
Danach erschuf sie einen Eispfeil und frohr seinen Arm damit ein, so dass seine Waffe zu Boden fiel, weil er sie nicht mehr halten konnte. Die anderen Gegner hielt der Prinz trotz seines Zustandes die restlichen gegner in Schach. Als sie alle ausgeschaltet waren, lief sie gleich zu ihm, als beide von schwarzen Schattenarmen gepackt und in das nebenstehende Gebäude gezogen wurden.Dragon wunderte sich langsam. Es war doch bestimmt nicht die Art von den beiden sich so lange nicht sehen zu lassen.
Er hatte genug und suchte die zwei.
Als er um eine Ecke bog sah er den Prinzen und Neferie dabei wie sie ihre letzten Gegner ausschalteten. Neferie lief noch auf den Prinzen zu und auf einmal waren beide weg.
? Was war das denn ? fragte sich Dragon. Er lief dorthin wo er die beiden das letzte mal sah. Er sah noch Schleifspuren, die in ein Gebäude führten. Er spähte von draussen hinein, konnte jedoch nichts erkennen.
Also hinein dachte er. Als er den Fuss über die Schwelle setzte zog etwas an ihm mit einer brachialen Kraft. Ihm wurde kurz schwindelig, als er wieder klar wurde, sah er das er nicht mehr in dem Dorf war.
Er war woanders, doch nur wo ?
Aber zum Glück nicht alleine. Neben ihm standen der Prinz und Neferie.
"Wo sind wir hier ??? Und wer hat uns vom Dorf weggeholt und vor allem wie ???" fragte er die beiden. Er sah das auch der Prinz und Neferie nicht richtig eine Antwort auf die Fragen wussten.
"Neferie ?! Du kennst Dich doch mit Magie aus ?! Wer oder was hat so eine Macht sowas zu tun ???"Taúrien keuchte erschrocken, als ihn etwas ergriff und fortzog. Ihn schwindelte es, und als er endlich die Augen öffnen konnte, riß er sie sofort weit auf. Wo war das Dorf, der Wald, nichts war davon zu sehen, stattdessen breitete sich eine weite Ebene um ihn und Neferie herum aus, eingesäumt im Norden und Osten von hohen Bergen. Niemand war zu sehen, keiner, der sie hier hingebracht zu haben schien.
Neferie blickte die adneren Beiden verwirrt an.
Hmm, magisch war das sicher, abre ich kann nicht sagen wer... vor allem, hier ist nichts mehr, ich kann mir das nicht erklären.. gegen wem habt ihr gekämpft, bevor ich dazu gekommen bin?
Die Ebene war leer und es regte sich kein windhacuh. Von den Schattenranken war nichts mehr zu sehen.
Neferie fühlte sich so Müde, aber sie riss scih zusammen, nciht umzufallenDragon übermannte ebenfalls eine bleierne Müdigkeit. Er musste nicht zusammenreissen um nicht im stehen einzuschlafen.
"Ich bin dafür wir bewegen uns. Oder möchte hier jemand verweilen und warten was als nächstes passiert? Außerdem muss hier ja irgendwer oder irgendwas sein. Ich bin dafür wir gehen Richtung Norden, zu den Bergen. Zum einen haben wir dort eine bessere Übersicht, zum anderen auch Schutz wenn es dort Höhlen gibt."Dragon sah sich um. Es hatte jeder nur das bei sich was sie auch im Dorf als letztes an- und mithatten. Auf alle Fälle hatten alle ihre Waffen.
Schön, so können wir uns auf alle Fälle wehren. dachte er.
Bei einem Blick in den Himmel stutze er. Er sah dort einen Hellen Punkt. Der Himmel an sich war purpur-farben, kein Stern oder Mond war zu sehen. Der Punkt war von hellem rot bis orange.
Was kann das wohl sein? fragte Dragon sich.
Ansonsten war alles etwas anders wie die Gegenden die er kannte. Die Erde war sandig wie in der Wüste. Aber er hatte noch nie schwarzen feinen sand gesehen, zudem noch festen Sand. Man könnte eine Handvoll Sand nehmen. Er rannte zwischen den Fingern wieder raus. Mit den Füssen sank man aber kein Stück ein.
Die Luft war vom Gefühl her schwer. Dragon nahm ein Geldstück aus einer Tasche und lies es fallen. Es fiel wie ein schwerer großer Felsen und verschwand im Sand. Als Dragon danach suchte fand er es nicht mehr. Wie von dem sand verschluckt.
"Ähmm. Leute. Hier ist irgendwie alles etwas anders." sagte Dragon zu den anderen und schaute sie dabei an.
"Ich bin dafür das wir schnell von hier aufbrechen. Zumal ich auch dem Punkt da oben nicht traue." er wies gen Himmel wo der Punkt schon etwas größer geworden war.Taúrien sah nach, was er alles dabei hatte. Sein Beil hielt er in der Hand, zum Glück, selbst wenn er mühelos sich ohne Waffe verteidigen könnte, mit fühlte er sich wohler. Der Sand knisterte seltsam unter seinen Stiefeln. Aufmerksam blickte sich um, sah ebenfalls den Punkt und nickte. "ja, sicher ist sicher."
Er klang ein wenig müde, doch als sich ein leichter Wind herab, wurde es besserNeferie war unendlcih müde.. irgendwas entzog ihr auch alle Magie und so würde sie imer schwächer und müder.
Meine Magie, sie wird...
Weiter kam sie nicht, denn Neferie sank zu Boden und schien eigngeschlafen oder Bewusstlos zu sein.Erschrocken lief Taúrien zu Neferie hin und kniete neben ihr nieder. Sanft, dann stärker schüttelte er sie und rief ihren Namen. Hilflos blickte er zu Dragon Stone herüber. Was sollte er nur tun, was sollte er nur tun?
"Was ist mit ihr, was ist das nur für eine verfluchte Welt! Was, wenn sie stirbt?"
Er klang verzweifelt."Keine Angst. Neferie ist äusserst zäh im nehmen. Lasst uns erstmal ins Gebirge. Ich nehme Neferie als erstes auf die Schulter. Danach wechseln wir, falls sie bis dahin noch nicht aufgewacht ist."
Dragon nahm Neferie auf die Schulter so vorsichtig es ging und schaute zu dem Prinzen.
"Also los. Auf in die Berge."
Neferie brauchte ihren Satz nicht zu ende zu sprechen. Auch Dragon merkte das seine Magie schwand. Was war das nur für ein Ort. Er schien die Magie aufzusaugen. Dragon fand das sehr beunruhigend.
Auf der Hälfte der Strecke ins Gebirge gab Dragon Neferie dem Prinzen. Er merkte das auch er viel schwächer wurde. Zwar war er nicht so sehr betroffen wie Neferie, aber es reichte um ihn zu schwächen.
Dem Herrn sei dank, das ich nur wenig Magie in mir trage. sagte er zu sich selbst.
Er blickte den Prinzen an, der Nefrerie sachte trug.
"Wenn Ihr eine Höhle im Gebirge seht, sagt gleich Bescheid. Ich hoffe das Neferie sich dort erholen kann."Alles war dunkel um Neferie herum.
irgendwann öffnete sie leicht die Augen. Sie merkte, dass sie von jemandem getragen wurde, es war Prinz Taurien.
Sir Dragon schien nebenher zu gehen.
Sie kamen einer Höhle näher.
Was ist pasiert?
Fragte sie leise, so dass es nur der Prinz, der sie trug, hören konnte.
Sie fühlte sich so ausgesaugt...Irgendwie schien sich Taúrien gut an diese Bedingungen anpassen zu können, ohne Schwierigkeiten trug er Neferie und wurde im Gegensatz zu Dragon Stone nicht schwächer. Er stieß einen leisen Ruf aus, als er Neferie sprechen hörte und erwiderte froh: "Den Göttern sei Dank, du bist wach!"
Er blickte sie halb besorgt, halb hoffnungsvoll an.
Erst jetzt entdeckte er eine Höhle, die schon sehr nah war und machte Dragon Stone darauf aufmerksam. Vorsichtig bewegte er sich weiter, um ja nicht einen Sturz mit Neferie zu riskieren.Neferie lächelte schwach. Sie lebte mit ihrer Magie... sie wusste nicht, wie es ohne sie war und das machte ihr Angst. Sie wollte sie nicht verlieren.
Endlich hatte sie eine Höhle erreicht.
Aber ich fühle mich immer noch so... komisch.
Die Höhle leuchtete ungewöhnlich und an den Wänden hingen seltsame Gebilde. Ein feuchter Wind schien von irgendwo her zu kommen."Hmmmm. Egal wie die Höhle auch aussieht, sie muss reichen. Neferie.......kannst Du versuchen ein Feuer zu machen ??? Taúrien hälst Du bitte Wache während ich versuche was essbares zu erlegen. Ich hab zwar keine großen Hoffnungen aber versuchen muss ich es ja wohl. Ich versuche auch Wasser zu finden."
Dragon ging auf den Ausgang der Höhle zu blieb aber am Eingang stehen.
"Gut........mit der Suche wird wohl nichts. Ich glaube wir haben da ein kleines Problem."
Er drehte sich zu den beiden um. Sein Gesichtsausdruck verhies nichts gutes.
"Wir haben draussen Gesellschaft. Nicht ganz so nette. Ich weiss nun auch was der Punkt am Himmel war. Es war bzw. ist ein
FEURERDRACHEN !!!"Neferie wolte gerade zum Feuermachen etwa sagen, als Sir Dragon am Eingang stehend, etwa über einen Feuerdrachen rief.
Sie versuchte aufzustehen. Langsam gelang es ihr. Ihre Magie war schwach, und sie wusste nciht, ob es ihr möglich war, ihren eisvogel Huartelan herbeizurufen.Dragon drehte sich um und sah zu Neferie.
"Lasst es bleiben. So viele Eiszauber wie man bräuchte um den Drachen einzufrieren könnte nicht mal ein Heer von Eismagiern erschaffen."
Er blickte wieder vorsichtig nach draussen.
"Da hilft erstmal nur eins. Leise sein und warten. Vielleicht haut er ja von alleine wieder ab."
Dragon hoffte es zumindest. Er hatte vor einigen Jahren mal mit angesehen wie ein Feuerdrache eine Stadt und das darin befindliche Heer einfach zu Asche verbrannt hatte. Er wusste, das dieses Geschöpf fast unbesiegbar war.
"Hmmmm............ Neferie ich hab da eine Idee. Ich bräuchte dazu aber des Prinzen Kampfkraft und Deine Magie. Könnest Du kleinere Eispfeile zaubern ??? So ca. 10 Stück ???"Ein Feuerdrache! Taúrien schüttelte verwundert den Kopf und griff sofort zu seinem Beil. "Ich habe noch nie gegen einen Drachen gekämpft, aber einmal ist immer das erste Mal, gehen wirs an."
Neferie nickte.
Ich werde es versuchen. Ich kann aber nciht versprechen, dass ich sie schaffe. Geb mir das Kommando, wenn du sie brauchst, ich werde sie solange vorbereiten.
Nicht auf den Drachen. Auf mich und Taúrien. Kannst Du versuchen uns mit einer Eisschicht zu überziehen, so das wir trotzdem noch kämpfen können ???"
Dragon sah beiden an das sie doch etwas überrascht waren.
"Und die Klingen unserer Waffen wenn es geht mit einem Eiszauber belegen. Es ist die einzige Chance die wir haben. Durch den Eispanzer sind wir etwas gegen die Hitze geschützt und die Eiswaffen sind das einzige was den Drachen verletzen kann.""Eis auf mir?"
Taúrien blickte Dragon Stone verblüfft an. "Das Eis schmilzt doch!"
Zuerst gesprochen, dann gedacht, und er fügte hinzu. "Aber eine gute Idee, wenn sie klappt."Neferie blcikte ihn an.
Ob das funktioniert? Ich beherrsche auch ein Schutschild auf Eis basierend, ich kann Huartelan herbeirufen, er kann mich unerstützen, aebr ich weiß nicht, ob meine Kräfte es zulassen. Ich versuche Huartelan herbeizurufen.
Sie konzentrierte sich. Der eisvogel schien, obwohl er mit ihr verbunden war, weit fort zu sein und es dauerte länger als sonst, bis er erschien. Dann schmiegete er sich an Neferie und sie ssstreichelte ihn. Neferie war blass. Ihre magie war sehr schwach und Huartelan sah nicht besonders Fit aus.
Einen Moment noch bitte, ich muss mich kurz regenereieren...Staunend betrachtete Taúrien den Vogel, wie er glitzernd strahlte, aber er hörte besorgt Neferies Worte. "Wenn es dich und den Eisvogel zu sehr schwächt, dann sollten wir vielleicht andere Möglichkeiten versuchen", meinte er.
Dragon sah Neferie und ihren Eisvogel forschend an.
"Wenn es Dir zu viel ist, sag es. Dann müssten wir einen anderen Weg finden uns den Drachen vom Hals zu schaffen."Ich werde tun, was ich kann, die Gefahr ist zu groß und zu nah, ich denke nciht, das wir noch Zeit für andere Ideen haben...
Neferie blcikte die anderen Beiden abwartend an, als sich etwas nicht allzugroßes aus dem hinteren Beriech der Hähle näherte.Taúrien nickte und wartete auf das, was nun geschehen müßte, als er einen Schatten bemerkte, der sich näherte. Fast hätte er einen Schrei ausgestoßen, aber er verschluckte ihn noch rechtzeitig und packte sein Beil.
Vor ihnen stand ein kleiner Junge mit roten haaren und starrte sie aus seinen großen, grünen Augen an.
Was macht ihr da? Bist du ein ritter?
fragte er und starrte Dragon an. dann ging sein Blcik zu neferie und dem Prinezen.
Und ihr, seid ihr ein Liebespaar??
Neferie blcikte den Jungen baff an. Der hatte Ideen.Taúrien ließ seine Waffe sinken und sagte mit einem Seitenblick auf Neferie leise: "Vielleicht, Kleiner?"
Etwa lauter fuhr er fort: " Wo kommst du her?"Dragon schaute zu dem Jungen und dann zu Neferie und dem Prinzen und brach in schallendes Gelächter aus.
"So habe ich es noch gar nicht betrachtet."
Er schaute dann zu dem Jungen.
"Ja. Ich bin ein Ritter. Mein Name ist Sir Dragon Stone und wie lautet Deiner ???"He, was gibts da zu lachen?
schnaufte Neferie und schmollte. Der Kleine Junge blkcihte Sir Dragon neugierig an.
Aha, cool.. Ich bin Sintreael...
Er hüpfte wie wild herum und warf Dragon eine kleine Lichtkugel ins Haar, die kurz aufleuchtete und dann verschwand."Nicht schmollen", bat Taúrien, "du solltest dein Gesicht nicht mutwillig derart verschandeln."
Er lachte, als der kleine Junge durch die Höhle sprang, aber er stutzte über die Lichtkugel und wurde mißtrauisch. "Woher kommst du, und wie kommt es, daß dich der Drachen dort anscheinend nicht stört?"Dragon sah die Lichtkugel und versuchte auszuweichen, hatte aber keine möglichkeit mehr.
Er versuchte die kugel wieder mit den Fingern heraus zu holen, fand aber nichts mehr in seinen Haaren.
"Hey Sintreael, was sollte das und was war das ?" Dragon schaute den Knirps etwas forscher an.
"Man bewirft keine Ritter. Auch nicht mit irgendwelchen Kugeln."Neferie starrte immer noch leicht eingeschnappt auf den Jungen udn Dragon.
Dieser war zu Taurien gehopst und beäugte diesen nun von allen Seiten.
Drache? Ach Flawa.. das ist mein Freund.
Er holte eine weitere Lcihtkugel hervor."Wehe Dir wenn Du jemanden damit bewirfst. Was bewirken die Dinger ?? Rede oder willst Du einem Ritter entzürnen ?"
Dragon war gespannt und bereit zu handeln. Nach aussen hin sah man es ihm aber nicht an.
Er blickte Neferie kurz an und musste lächeln. Sie sah niedlich aus wenn sie schmollte."Der Drache ist dein Freund?"
Taúrien war nun völlig verblüfft, daß er gar nicht weiter auf Dragon Stones Worte achtete.Neferie verfolgte die Szenerie stumm. Huartelan befand sich direkt neben dem Mädchen und hatte eine beschützende Haltung eingenommen.
Der kleine Junge grinste geheimnisvoll.
Weißt du Blechdose, du machst mir keine Angst. Ich kann manem Freund jederzeit holen... Außerdem, das Mädchen gefällt mir.. Vieleicht nehm ich sie mit...
Der Junge grinste verwegen und schleuderte die Kugel sodann auf Dragon. Diese leuchtete ebenflls kurz auf und verschwand dann."He, für Witze bin ich zuständig!" rief Taúrien. "Sag endlich, was du heir zu suchen hast! Ich habe keine Lust, die Frage noch einmal zu stellen!"
"Ich warne dich zum letzten mal" Dragon schaute den Knirps an.
"Entweder wir werden Freunde oder nicht. So wie Du Dich verhälst, so verhalten sich keine Freunde untereinander."
Dragon sah zu Taúrien und zu Neferie.
"Aber sag mal Sintreael, Dein Freund, wie hiess er noch Flawa ? Was macht er hier und was machst Du hier ? Kommst Du von hier ???"
Dragon versuchte sich vernünftig zu verhalten. Am liebsten hätte er den Knirps übers Knie gelegt, aber ein Sinn sagte ihm er sollte es lieber lassen.Sintreael grinste schelmisch.
Was ich hier mache? Mit euch spielen, was sonst, euch kann man wunderbar ärgern. Und die kleine.. die gehört sowieso mir. Hihi.."Die "Kleine" gehört niemandem, schon gar nicht dir!" erwiderte Taúrien heftig. "Spielen in dieser Welt alle so verrückt wie du?"
Der Junge grinste. er machte einige handbewegungen und er begann zu leuchten. Kurz darauf schien er zu wachsen und seine Gestalt zu verändern. er war nun erwachsen und hatte schwarze Schwingen. Er sprang auf und schnappte sich die verdutzte Neferie.
Neferie wußte nicht, wei ihr geschah, als sich der Junge verwandelt hatte und sie schnappte. Sie konnte sich nicht aus seinem Griff widnen und sie war zu sehr geschwächt. Huartelan flatterte wütend hinterher.Mit einem zornigen Schrei sprang Taúrien nach vorne, um den Jungen einzuholen. "Halt, oder du stirbst! Laß sie sofort los, was fällt dir ein!"
Mit drei Schritten hatte er den Jungen eingeholt und packte seine Schulter, um ihn zurückzureißen.Dragon versuchte auch den Jungen zu erreichen, konnte sich aber nicht bewegen.
"Das war also der Sinn der Kugeln" rief Dragon.
"Egal wer oder was Du bist, lass Neferie in Ruhe oder wir spielen mal mit Dir. Es mag sein, das dies hier dein Zuhause ist und wir nur die Gäste. Mag sein das Du einen Feuerdrachen zum Freund hast und wir dagegen nur schwach wirken, aber lege Dich nie, hörst Du NIE, mit uns an. Wir mögen geschwächt sein und ich momentan gelähmt, aber unser Moment kommt und dann möchte ich nicht in Deiner oder Flawas Haut stecken. Du kennst nicht unsere Stärken, wie Liebe, Sorge und Freundschaft. Wenn bei uns ein Freund in Gefahr ist, setzten wir Himmel und Hölle in Bewegung und versetzten zur Not auch Dimensionen."
Dragon konnte sich immer noch nicht bewegen und so versuchte er noch mehr Zeit zu bekommen.
"Also.......! Sage uns nun wer oder was Du, wo wir sind und warum wir hier sind. Sonst schwör ich bei dem einen Gott, werde ich Dich verfolgen und jagen, bis ich die Antworten und Neferie von Dir bekommen habe. Ich werde Dein Geschworener und Richter und Henker sein." Dragon bekam langsam wieder Gefühl im Körper.
"Zum letzten mal,.......gib uns Antworten und sag uns was Du von uns willst."
Geschafft. Dragon konnte sich bewegen und ging ruhig auf Sintreael zu. Seine Schritte wählte er mit bedacht aus. Jederzeit zu einem Angriff bereit oder bereit zum ausweichen.
"Also ??? Was nun ???" stellte Dragon die Frage in den Raum.
Taúrien hatte den Jungen immer noch in seinem Griff. Somit war der Prinz hinter Sintreael, Dragon vor ihm und Neferie neben dem Jungen oder was auch immer.Der nun erwachsene Junge grinste und eschuf mit der freien Hand einen Energeball und schluderte diesen auf dragon. Anstat zu antworten sprang er zurück. Allderings hattter wohl nicht mehr damit gerechnet, dass Neferie einige Befreiungskniffe auf KLger hatte, und sich flink aus seienr Umklammerung gelöst hatte. Sie sprang zu Boden und rollte sich ab und brachte sich hinter dem Prinzen in Sicherheit.
Taúrien sah kurz hinter sich, und faßte Neferies Hand. Ím Gegensatz zu Dragon Stone war er wieder ganz bei Kräften und fügte zur Rede Dragon Stones hinzu: "Ist Magie alles, was du kannst?"
Schützend blieb er vor Neferie stehen und lauerte auf eine Reaktion Sintreaels.Dragon hatte so etwas erwartet und sprang geschmeidig zur Seite. Im Sprung zog er sein Schwert.
"Ich deute dieses als Angriff auf mich und die Gruppe. Wer oder was Du auch sein magst, nun hast Du ein Problem."
Dragon sprach einen Schutzzauber mit der wenigen Magie die ihm blieb. Er bewirkte, das magische Angriffe der Gruppe wenig bis keinen Schaden zufügen konnten.
"Also. Schauen wir mal wie Dir Stahl schmeckt."
Er machte einen langen Sprung zu Sintreael und hieb ihm die flache Seite der Klinge gegen den Brustkorb. Dragon ging danach schnell ein paar Schritte nach hinten.
"So Sintreael. Dieses hätte auch Deinen Tod bedeuten können. Überlege Dir wie Du weiter handelst."
Dragon wollte den Jungen oder was auch immer nur ungerne schwer verletzten. Er hatte bestimmt wichtige Informationen die den dreien helfen würden.Sintreal zeigte sich wenig beeindruckt. er grinste nur hämische und blickte Neferie an.
Übergebt mir die Nachfahrin der Nithaia und ihr könnt gehn. Und glaubt nicht, das ihr mir ws tun könntet...
Er machte eine wegwischende Bewegung und alle wurden von einem starken Wind zurück geschleudert.
Neferie richtete sich mühsam auf und blickte zu Sintreal auf.
Wer oder was sind die Nithaia? Was habe ich damit zu tun? Lass uns in unsrere welt zurück! Sofort!
Letzteres sagte sie mit aller Entschlossenheit und schleuderte Eispfeile auf Sintreal, der diesen jedoch mit Leichtigkeit auswich. Seine grinsende Miene blieb.Taúrien taumelte gegen die Wand hinter ihm, aber er war blitzschnell wieder auf den Beinen und fragte verblüfft:"Was soll Neferie sein? Hast du uns etwa hergeholt?"
Dragon lag halb aufrecht an einer Wand der Höhle.
Er richtete sich auf und sagte nichts weiter. Er konzentrierte sich auf das Wesen und zog sein Schwert. Bereit anzugreifen oder zu parieren hielt er es vor sich. Seine Gedanken kreisten, suchten eine schwache Stelle des Gegners, fanden aber keine. Er sammelte seine letzten magischen Energien um einen Zauber zu sprechen, fand aber keinen passenden Spruch.
Da kam Dragon eine Idee. Er sprach einen Eisenhaut Spruch auf sich und die Gefährten.
"Gut. Was oder wer immer Du auch bist. Vielleicht können wir DICH nicht verletzen. Aber es gibt ja auch noch andere Wege. Neferie..... Kannst Du noch was wir vorhin besprachen ??? Dann mach es jetzt. Taúrien.... wenn Neferie es getan hat, nimm sie an die Hand und folge mir. Wenn wir draussen sind lauf, egal was mit mir passiert.""Egal, was mit Euch passiert? Ich lasse keinen Gefährten im Stich!"
<<Ich lasse niemandem im Stich! klahres Wasser sammel dich, erhebe und Forme deine unendlich Gestalt und gefriere zum ewigen Eis!>>
Neferie und ihr Eisvogel Huartelan sammelten Kräfte und führeten den magischen Zauber aus und hüllten die Beiden Krieger in eis ein.Taúrieh zögerte keine Sekunde, er nahm Neferies Hand und folgte Dragon Stone aus der Höhle. Der Feuerdrache erblicte sie sogleich und fauchte wahre Feuerbälle auf sie, doch die Flammen prallten an dem Eis wirkungslos ab. Doch die Hitze war enorm, dazu der Rauch, Taúrien hustete und lief schleppend weiter.
Lauft so schnell ihr könnt. Ich hole Euch ein." wenn ich es noch kann. rief und dachte Dragon. Er machte eine Wendung und stürmte auf den Feuerdrachen zu. Er hieb mit der Eis überzogenen Klinge auf den Drachen ein, welcher bei jedem Hieb vor Schmerz aufheulte. Dragon musste oft Feurbällen und Hieben vom Schwanz und Krallen ausweichen. Langsam schmolz der Panzer aus Eis. Dragon hieb trotzdem immer weiter auf das Biest ein. Dragon sowie der Drache bluteten aus mehreren Wunden. Beim Drachen floss flüssiges Lava aus den Wunden, bei Dragon normales Blut.
Dragon konnte sich kaum noch halten. Er war schon sehr geschwächt. Im nächsten Moment traf ihn ein Feuerball, welcher zwar noch durch Dragons Zauber vermindert wurde und von Neferies Magie nicht ganz so verherend war aber trotzdem beide Schutzzauber aufhob. Dragon war nun schutzlos dem Feuerdrachen ausgeliefert. Er sah nur noch eine möglichkeit. Die Magie seines Schwertes. Er hatte sie mal in einem Kampf eingesetzt um ein Geschöpf der Unterwelt zu vernichten. In dem Kampf war Neferie dabei. Er musste es wieder versuchen.
Dragon malte mit dem Schwert verschiedene Figuren in die Luft, wieder wurden die Figuren sichtbar, wieder wurde daraus ein Kreis der auf den Drachen zuflog, wieder war in dem Kreis ein Netz, würde die Magie auch wieder wirken ???
Dragon kamen die Sekunden vor wie Stunden. Es kam ihm vor als bewegte sich der Kreis in Zeitlupe Richtung Feuerdrachen. Der Kreis wurde größer und größer, bis er die Ausmaße des Drachen hatte.
Die Magie traf den Drachen und sie wirkte. Der Kreis flog durch den Drachen durch. Als der Kreis verschwunden war blieb nur der Drache und Dragon zurück. Der Feuerdrachen sah aber anders aus. Keine flüssige Lave mehr die durch seinen Körper pulsierte, keine Bewegung der Bestie mehr. Der Drache zerfiel in tausende kleine Gesteinsbrocken.
Der Feuerdrache war besiegt.
Dragon allerdings war völlig fertig. Er kippte auf die Knie und dann zur Seite, nicht mehr instande auch nur das Schwert zu heben.
Aus der Höhle hörte man ein jaulen wie es kein Wesen sonst vermag. War das Sintreal ??? Warum kam er nicht aus der Höhle ?
Das waren alles Fragen die für Dragon im moment keine Bedeutung hatten. Er musste mit sich selber kämpfen um nicht in die schwarze Leere der Bewusstlosigkeit zu versinken.MIt einem Ruck drehte sich Taúrien um und verfolgte den Kampf mit großen Augen. Gesteinsbrocken flogen wild durch die Gegend, er schirmte Neferie ab, damit sie nicht getroffen wurde, und lief eilends zu Dragon Stone, als der umfiel. Er schüttelte ihn kräftig, mekrte dann aber, daß der Paladin darauf nicht reagierte. Er mußte sich durch diese Magie völlig verausgabt haben. "Kannst du ihm helfen? Ich weiß nicht, was man tut, wenn ein Magiekundiger sich übernimmt", meinte er etwas unsicher zu Neferie.
Neferie war blass und erschöpft.
Erschöpfung, vor allem geistige. Am besten ist schlaf...
Neferie lies sich erschöpft zu Boden fallen. Auch ihre Kräfte waren so gut wei am Ende und Huartelan war wieder in ihrem Amulett verschwunden.Dragon war immer noch im Geiste am kämpfen. Entweder er verlor und wurde ohnmächtig oder er gewann und blieb bei Bewusstsein.
Er bekam zwar mit wie Taúrien ihn schüttelte, konnte aber nichts erwidern oder auch nur ein Zeichen geben.
Dragon gewann den Kampf gegen die Ohnmacht.
"T..Ta......Taúrien. Sch... schaff Neferie hi.. hier weg. Sie is...ist das Ziel von d...dem Wesen i...in der Höhle." waren die Worte die Dragon noch gerade herausbekam.Neferie schüttelte den Kopf.
Das kümmert mich nicht, wir lassen dich nicht zurück, auf keinen Fall.. Mir ist egal, was das Ding in der Höhle von mir will!
Neferie schloss die Augen. Dafür hatte sie noch Kraft. Sie leitete einen Teil ihrer Kraft zu Dragon. Sie hatte selbst nicht mehr viel, aber das kümmerte sie nicht.Namaly stand mit gerunzelter Stirn mitten auf dem Dorfplatz. In einiger Entfernung standen drei Pferde, von denen sie zwei gut kannte. Aber die Dörfler brachten keinen Ton heraus, so viel sie auch fragte. Nur ein kleiner Junge deutete auf ein kleines, halb verfallenes Haus und rannte dann sogleich davon. Nachdenklich musterte Namaly die Wände, ihr Dolch fing an, silbrig zu leuchten, was er immer tat, wenn fremde Magie am Werk war. Langsam tastete sie die Ungebung mit ihren Zaubersinnen ab, dann wußte sie es und atmete erschrocken aus. Ein Tor war hier gewesen, und sie erkannte die verblassenden Signaturen dreier Personen. Das konnten nur Neferie, dieser Prinz und einer, der ihr bekannt vorkam, sein. Lyra trabte heran und schnaubte sie traurig an. "Sie wurden fortgezogen in eine andere Welt", meinte sie zu der Stute. "Jedenfalls glaube ich das, und ich wünschte, ich würde mich irren. Nun gut, ich werde sehen, was von dem Tor übriggeblieben ist."
Einige Minuten später nickte sie zufrieden. Ja, es war noch da, sie müßte nur seine Signatur ändern, denn es war eindeutig so geschaffen worden, daß man nicht mehr zurückkehren konnte. Gerade wollte sie sich umdrehen, um zu Vitukuj und Aduial zu gehen, da fiel ihr etwas auf. Was war das? Sorgfältig untersuchte sie, was sie entdeckt hatte, und schüttete dann den Kopf. Nach dem, was sie gerade gesehen hatte, mußte es Neferie nun sehr schlecht gehen. Ein Portal, das den natürlichen Schutz eines Zauberers fortzog, der ihn auch in magiefremden Welten aufrechterhielt. Dann mußte es eine Welt sein, in der man diesen Schutz dringend benötigte. Mit den Zügeln ihrer beiden Pferde in der Hand sprach sie leise einen Schutzauber, den sie über ihre Magie, über sich und die Pferde legte. Das Tor schimmerte silbern, das war ihr Zauber, aber gleichzeitig drängte Dunkelheit heran. Entschlossen öffnete sie es und trat hindurch.
Und plötzlich befand sie sich in einer Wüste, etwas drückte auf sie, aber ihre Magie widerstand und half ihr, sich wieder aufzurichten. Neben ihr standen Vitukuj und Aduial, die aufgeregt tänzelten.Dragon konnte dank Neferies Kraft wieder aufstehen. Er wankte zwar noch stark und war weich in den Knien, konnte aber stehen und sich bewegen.
"Danke Neferie. Geht es Dir noch gut ?"
Er schaute zur Höhle, sah aber niemanden. Er wandte sich zu Taúrien und Neferie und schaute die beiden an. Taúrien hatte auch schon mal frischer ausgesehen und Neferie sah aus als ob sie gleich umfallen würde.
"Egal wie. Wir müssen hier weg. Und das auch schnell. Soll Taúrien Dich stützen Neferie, oder kommst Du alleine klar. Ich schaffe es schon irgendwie." sagte Dragon zu den beiden.
Er schaute auf das Gebirge und dann in die Wüste.
Wo sollen wir nur hin dachte er.
"Hmm. Ich denke es ist besser wenn wir am Gebirge entlang laufen. Ins Gebirge schaffen wir im Moment nicht und die Wüste oder was es auch sein soll ist unser sicherer Tod denke ich."
Dragon war am verzweifeln. Er selber würde im nächsten Kampf zusammen brechen, Neferie sah auch nicht aus als ob sie noch einen Zauber sprechen könnte. Nur Taúrin war noch einigermaßen zu gebrauchen. Aber einen zweiten Feuerdrachen oder noch so ein Ding wie in der Höhle würde er auch nicht überstehen.
"Taúrien.....! Schau ob Du irgendwas finden kannst, wo wir sicher sind und Unterschlupf für die Nacht haben. Wenn es hier soetwas wie eine Nacht überhaupt gibt."
Sie waren nun schon eine geraume Zeit hier, und das Licht, woher es auch kam, nahm weder zu noch ab. Hier stimmte wirklich nichts.Neferie nickte. Es ging halbwegs. Aber zaubern konnte sie nun wirklich nicht mehr. Sie spürte die fremde Präsenz des Jungen im Moment nicht, aber sie konnte es nicht ändern.
Sintreal rappelte sich wütend in seiner Höhle auf. Er würde das Mädchen schon noch bekommen. Er verschand in den tiefend er Höhle."Ich werde sehen, ob ich etwas finden. Neferie, ich trage dich besser, du kannst ja keinen Schritt mehr weitergehen."
Er hob Neferie hoch und sah sich noch einmal um.
Plötzlich stutzte er und warnte Dragon Stone mit einem leisen Ruf."Was ist das, da hinten, wo wir herkamen, ist etwas!"
Etwas bewegte sich, aber er konnte nichts erkennen, so sehr er auch seine Augen anstrengte. Doch dann sagte er: "Das ist ein Reiter!"Vitukuj nickte im Takt mit dem Hals mal nach rechts, mal nach links, während er langsam durch den Sand stapfte. Angestrengt beobachtete Namaly den Horizont und das Gebirge, das sich stetig näherte, wähend sie weiter der Spur folgte, die die Wüste zerschnitt. Das Gebirge erhob sich nun ganz nah vor ihr, und sie konnte erkennen, daß da etwas vorgefallen war. Ein Schutthaufen, der seltsam unnatürlich wirkte, lag im Sand, und drei Gestalten bewegten sich mühsam vorwärts. Einer vom ihnen mußte sie bemerkt zu haben, denn er drehte sich zu ihr hinüber und schien zu rufen
Neferie wollte sich eigentlich nicht targen lasen, aber sie war zu schwach, sich dagegen zu wehren.
Sie liefen los, und nach kurzem hatte Taurien jemanden, der wohl auf sie zukam, entdeckt.
Neferie strengte sich an, den Fremden zu erkennen, aber es viel ihr sehr schwer.
Aber nach einigen Momenten erkannte sie Namaly.
Das das ist Namaly.. aber wie kommt sie hierher?Was? Warum denn?" schrie Taúrien, folgte aber der Weisung. Der Drache war nun fast da, aber seltsamerweise spie er kein Feuer, trotzdem er in Reichweite war.
Taurien... bleib dicht bei mir. Ich weiss nicht warum und wieso, aber es wird uns nichts passieren. Jedenfalls noch nicht."
Dragon glaubte an das was er sagte und fühlte es auch. Der Feuerdrache starrte die beiden Krieger an und tat nichts. Es sah fast so aus, als ob ihn jemand oder etwas davon abhielt sie anzugreifen.
"Entweder wir greifen das Vieh an oder ziehen uns zurück. Ich denke nicht, das das lange so gehen kann. Also Taúrien ? Was meinst Du ?""Dann LOS!"
Taúrien sprang nach vorne, schwang sein Beil durch die Luft und schlug zu. Die Waffe biß sich in den Panzer des Drachen, der brüllte zornig auf, schüttelte sich heftig und hieb mit den Pranken nach dem Krieger. Mit einem Schwung zog Taúrien das Beil an sich und schlug wieder zu. Noch immer wehrte sich der Feuerdrachen nicht mit seinem Flammenatem, aber dann paßte der Krieger einmal nicht auf, eine Kralle traf ihn, und er wirbelte ein stückweit durch die Luft fort auf den Sand.
Neferie ärgerte sich, das sie nciht helfen konnte.. Aber ihre Magie würde mehrere Tage benötigen, um sich zu erholen. Auch Neferie selbst ear ein wenig mitgenommen von den Ereignissen. Hoffentlich waren die beiden vorsichtig...Dummkopf!" schrie Namaly und trieb Vitukuj weiter an. Der brave Hengst mühte sich ab. Sie verfolgte den Flug des Kriegers durch die Luft. Er blieb reglos liegen. Was für ein Dussel, wie konnte er nur so blöd sein, es mit einem Feuerdrachen aufzunehmen! Verdammt, nur noch zwei, dabei hätte sie Taúrien jetzt so gut gebrauchen können. Sie dachte gar nicht mehr an den Schatten, und der war auch fort. Seltsam, warum? Und warum überhaupt konnte der Drachen keine Flammen spucken? Mehr Gedanken gab die Zeit nicht her, schon war sie ganz nah, der Drache drehte sich zu ihr herum und brüllte laut. Und sie schrie so laut sie nur konnte: "Dragon, triff seinen Bauch!"
Dann schleuderte sie eine ganze Menge Lichtfunken auf das Ungeheuer, das sich nun nur um sie kümmerte, nicht um den Paladin. Sie hoffte, daß er das richtige tat, und das schnell."Namaly, sei vorsichtig!"
rief Neferie und wäre beinahe vom Pferd gefallen, als sie gesehen hatte, was Namaly tat. Warum waren die beiden Krieger nur so unvorsichtig...Dragon sah wie Taúrien vorwärts stürmte und den Drachen angriff.
"Nein... so nicht.....!" schrie Dragon noch , aber da war es auch schon zu spät. Der Feuerdrache traf Taúrien und der Treffer wirbelte ihn durch die Luft wie Spielzeug. Dragon hörte Namaly rufen. Er verstand aber nur "Bauch". Dragon bekam mit wie Namaly das Vieh Angriff und nutze seine Chance. Er lief auf den Drachen zu. Da die Bestie nun auf Namaly fixiert war konnte Dragon bis zum ungeschützen Bauch vordringen ohne das er überhaupt bemerkt wurde. Er holte mit seinem Schwert mit aller Kraft aus und hieb zu.
Sein Schwertstreich schlitze dem Drachen den Bauch über eine länge von 2 Metern auf. Dragon war schlau genug sich sofort zurück zu ziehen. Ein Schwall von flüssiger Lava ergoss sich aus der Wunde. Der Drachen brüllte auf. Das Brüllen brachte selbst die Berge in Schwingungen. Der Drache starb. Dragon eilte zu Taúrien. Der lag immer noch am Boden.
"Taúrien ? Alles klar ? Bleib erst mal liegen." sagte Dragon kurz zu ihm.
"Namaly...! Pass auf. Noch ist der Feuerdrache nicht besiegt."Der Drachen grollte nur noch, die Lava zischte im Sand und wälzte sich zäh davon, zu Namalys Schrecken genau auf Taúrien zu, der sich noch immer nicht regte. So ein Strohkopf, es wäre eine gerechte Strafe, wenn er verbrannte. Hastig rief sie zu Dragon Stone, der die Gefahr wohl noch nicht bemerkt hatte: "Wenn du dir nicht dein Kreuz dadurch brichst, hilf mir, ihn fotzuschleifen, sonst macht er unliebsame Bekanntschaft mit der Lava!"
Sie blickte sich um, noch immer war von dem Schatten nichts zu sehen. Dann sprang sie aus dem Sattel und ergriff Taúrien am Kragen. Die Lava kroch weiter.Erst nach einer ganzen Weile hatte Taúrien wieder alle Sinne beisammen. Das erste, was er mitbekam, war, daß ihn jemand grob packte und halb erwürgte. Er hustete und sträubte sich dann heftig.
Was sollte das jetzt? Wütend rief sie: "Hey du Klotz, ich bin nicht der Feind, also laß den Quatsch. Bitte, ich kann dich auch verbrennen lassen. Bei allen Wäldern der Erde, wie kann man nur so..."
Den Rest des Satzes sparte sie sich, denn ihr war ein Gedanke gekommen, wobei sie sich wunderte, daß sie nicht eher darauf gekomen war. "Dragon Stone, geht einmal einen Schritt zurück."
Sie lächelte entschuldigend, weil sie in so herumschickte, und riß dann ihre Arme in die Höhe. Gleißendes Licht blendete alle, der Sand hob sich wie eine Mauer, getragen von weißblauem Licht, und brach über der Lava zusammen. Dann kniete sie neben Taúrien nieder, der noch etwas neben sich war. "Kommt, steht auf, so schlimm war es doch nicht!"Sehr schnell war Taúrien wieder auf den Beinen und sammelte etwas verlegen sein Beil wieder ein. Ihm taten alle Knochen weh, aber er wollte sich vor den anderen keine Blöße geben, nachdem er schon nicht sehr geglänzt hatte, und unterdrückte jeden Schmerzenslaut so gut es ging. Neugierig musterte er den toten Drachen. Seltsm schön sah er aus, mit seinem glitzernden Panzer, aber die gewaltgen Zähne mußten jeden darin belehren, was für ein Ungeheuer er war.
Taúrien.... vorsicht nicht anfassen. So ein Feuerdrachen besteht fast ausschließlich aus Lava. Könnte also noch heiß sein das Ding da."
Dragon brachte ein gequaltes grinsen zustande. Er war abgekämpft und müde.
"Wir sollten uns zu Neferie bemühen. Sie wartet bestimmt auf uns."
Auf dem Weg zu Neferie ging Dragon ganz nahe bei Namaly.
"Danke übrigens. Ich weiß nicht was für ein Dämon Dich geritten hat und zu folgen, aber Du kamst genau zur richtigen Zeit. Ohne Dich währen wir jetzt wohl nicht mehr. Nochmal Danke. Du hast was gut bei mir."
Dragon hatte keine Probleme damit sich bei jemanden zu bedanken. Und vor allen er vergaß nie, wenn er in jemandes Schuld stand.Namaly nickte freundlich und entgegnete grinsend: "Dämonen, bewahre, es war nur Zufall, daß ich bei dem Dorf vorbeikam, dankt also diesem. Und Ihr seid mir nichts schuldig, das widerstrebt mir, daß jemand in meiner Schuld steht."
Sie blickte ihn mit einem leichten Funkeln in den Augen an. Dann wandte sie sich Taúrien zu, auf dessen Gesicht sie einiges ablas. "Unterdrückt Schmerzen nicht, das kann gefährlich werden", warnte sie ihn. Sie suchte unter den vielen kleinen Beutelchen, die an ihrem Gürtel hingen, eines heraus, das sie ihm reichte. "Das Pulver, das dort drinnen ist, müßt Ihr einatmen. Etwa unangenehm zuegeben, aber es heilt sehr gut. Und versucht nicht zu niesen", fügte sie schmunzelnd hinzu.Taúrien lachte, verzog dann aber sogleich das Gesicht. "Danke, vielleicht hilft es ja. Und habt Dank daß Ihr dafür gesorgt habt, daß ich für das hier danken kann."
Er öffnete den Beutel, sah vorsichtig hinein und nahm ein wenig heraus. Es war ein silbernes Pulver, das so fein war, daß es fast flüßig wirkte. Und er spürte gar nichts, als er es sich durch die Nase zog, nur ein feines Prickeln. "Was ist das?" fragte er neugierig. "Es ist seltsam."Dragon nickte Taúrien zu.
"Schmerzen zu verbergen ist wirlich nicht gerade schlau. Es mag für manche über dessen Stolz gehen Scherzen zuzugeben ....falscher Stolz, aber der der die Schmerzen zeigt ist für mich äußerst mutig. Nun entscheide selber. Stolz oder Mut."
Dragon schaute Taúrien und dann Namaly an.
Auch wenn du es nicht wahr haben willst. Ich stehe in deiner Schuld, die ich aber auch irgendwann begleichen werde. dachte Dragon.
Es stimmte aber auch. Wäre Namaly nicht erschienen, würde jetzt wohl kaum noch einer leben."Seid nicht so hart mit ihm", meinte Namaly, "man kann Stolz und Mut so verschieden auslegen, daß jede Handlungsweise richtig erscheinen mag."
Aber sie mußte doch über Taúrien schon nachdenken. Er war sehr tapfer, aber er schien irgendwie erst zu handeln und dann zu denken. Ihm schien sein Leben nicht viel wert zu sein, so dachte sie, oder war er nicht fähig, Gefahr richtig einzuschätzen? So etwas war gefährlich, vor allen Dingen für andere.Neferie sah sie auf sich zukommen und blcikte sie erleichtert an. Das war ja nocheinmal gut gegangen. Erschöpft blickte sie am Hals des Pferdes vorbei und versuchte zu grinsen.
"Hallo, tut mir leid, dass ich euch keine Hilfe war..."Schon in Ordnung. Wir hatten ja Namaly zur Hilfe. Taúrien war mal wieder ungestüm, aber er hat sich Heldenhaft geschlagen."
Dragon grinste Taúrien an und hieb ihn auf den Rücken.
"Namaly....?! Können wir einfach so zurück oder wie läuft das nun ? Ich würde hier nämlich sehr gerne sehr schnell verschwinden."Er sah Namaly ernst an und hoffte das es so klappen könnte wie er es gerne hätte.Neferie nickte.
"Ich möchte auch so schnell wie möglich zurück, ich glaube, dass wir nur durchgehen müssen..."
Sie drehte sich um und blickte auf das Tor von Namaly.Taúrien enthielt sich jedes Kommentars, als Dragon Stone ihn sehr unsanft an seine Prellungen erinnerte. Laut fragte er: "Ist das Tor denn in Ordnung?"
"Das Tor war nur für das Durchschreiten in diese Welt hier errichtet worden. Auf der anderen Seite habe ich alles getan, damit auch der umgekehrte Weg geht, aber es ist ein Risiko dabei. Wichtig ist, ich werde zuerst gehen, damit ich eventuelle Schwierigkeiten korrigieren kann. Am besten folgt Ihr mir, Dragon Stone, dann Neferie und Taúrien. Keine Bange, es wird sicher nicht schiefgehen."
Sie lächelte und hob dann beide Hände und öffnete ds Tor. Es war eine schimmernde Fläche, schwarz und silbern, wobei das Silber ihre Magie darstellte. Ihre Lippen bewegten sich unaufhörlich, als sie langsam hindurchschritt. Sofort ergriff sie die Macht der fremden Magie, doch sie war darauf gefaßt und erwiderte dem Angriff mit aller Härte. Zufrieden merkte sie, daß sie die Oberhand zu gewinnen begann, dann gab es einen starkten Ruck, und sie stand im Freien. Einge Dörfler gingen draußen ihren Beschäftigungen nach und rannten erschrocken davon, als sie so plötzlich erschien, aber sie kümmerte sich nicht darum, sondern erhielt das Tor aufrecht und hoffte, daß die anderen so rasch als nur möglich folgten.Neferie nickte. Hoffentlich klappte das. Sie hatte ein ungutes gefühl im Magen. Sie konnte die Situation nicht so recht einschätzen, da ihre Magie im Moment fast weg war. Sie wartete auf Dragon, um ihm dann zu folgen.
Dragon schaute zu Neferie und Taúrien und nickte nur kurz, dann schritt er auf das Tor zu. Als er das Tor betrat kam es ihm so vor als ob etwas an ihm reissen würde und von hinten drückte etwas. er hatte das Gefühl, das es ihn irgendwann zerreissen würde. In dem Moment wo er glaubte das dieses geschehen würde, stand er im Freien in dem Dorf.
Neben ihm stand Namaly, die konzentriert auf eine schimmernde Fläche starrte. Das Tor.
Dragon schaute in den Himmel. Es dämmerte leicht und die ersten
Sterne waren zu sehen. Ein lächeln huschte über Dragon Gesicht. Er war wieder dort, wo er hingehörte.
Dragon stellte sich neben Namaly, allerdings mit dem Rücken zum Tor. Er wollte dafür sorgen, das sie nicht gestört wurde. Soviel kannte er von der Magie, das er wusste, das Namaly das Tor aufrecht erhalten musste. Wenn sie gestört oder abgelenkt würde, könnte es für die anderen eine Gefahr werden.
Er hoffte das die beiden heil hier ankommen würden.Dann trat auch Neferie durch das Tor und sie sppürte, wie sie hindurchgerissen wurde. Um sie herum baute sich die Magie auf und sie fühlte sich wieder besser. Kurz darauf fand sie sich benen Namaly und Sir Dragon wieder und sie konnte ihre Mgie wieder vollständig spüren. Sie atmete erleichtert auf.
Neferie verschwand, aber Taúrien zögerte noch. Er drehte sich um, blickte noch einmal über die Dünen und trat dann mit einem schnellen Schritt durch das Tor. Kälte und Wärme strömte über ihn hinweg, dann traf ihn ein leichter Windhauch, und er sah die anderen stehen.
Einer nach dem anderen tauchten sie auf. Die Macht der fremden Magie nahm ihr immer mehr den Atem, und so war sie erleichtert, als nach einiger Verzögerung auch Taúrien im Sicheren stand. Langsam, um die Kontrolle über die Magie nicht zu verlieren, breitete sie ihre Arme aus und sprach das Wort des Endens, taneth. Zitternd erstarb das Licht, das das Tor offen gehalten hatte, und es löste sich seufzend im Wind auf. Unsanft kam Namaly mit dem Boden in Berühung, als sie kraftlos auf ihre Kniee fiel. Aber sie erhob sich wieder ohne Hilfe, wenngleich auch mühsam, und sagte mit einem schwachen Lächeln: "Jetzt weiß ich, was schlimmer ist, als ein Jahrmarkt in Obliena, wnen man nicht darauf gefaßt ist."
Du hast uns zweimal gerettet. Du hast bei mir was gut."
Dragon ging auf Namaly zu und reichte ihr seine Hand.
Er würde seine Schulden irgendwann bei ihr bezahlen. Dragon war sich dessen sicher.Ich sagte es bereits, in meiner Schuld steht niemand." Namaly schüttelte den Kopf und musterte dann alle, ob sie es unbeschadet überstanden hatten, aber es schien alles in Ordnung zu sein.
"Nicht so bescheiden", meinte Taúrien mit einem Funkeln in seinen Augen, "und solltet Ihr einmal in Schwierigkeiten stecken, werde ich Euch helfen so gut ich kann."
"Neferie....?! Wie geht es Dir ??? Was macht Deine Magie ???"
Dragon sorgte sich um Neferie. Ihr war es am schlechtesten von allen ergangen in der fremden Dimension."Ihr magischer Schutz hat sich wieder aufgebaut, sie wird sich rasch erholen. Also keine nähere Gefahr mehr, hoffe ich zumindest."
Neferie nickte.
"Ich denke, dass alles wieder in Ordung ist, aber was machen wir jetzt.. bevor ich an diesen Ort gekommen war, waren hier seltsame Gestalten unterwegs.."
"Hmmm. Ich denke wir fragen mal ein paar von den Dorfbewohnern. Die sollten doch bestimmt was gesehen haben.
Ich halte es für besser, wenn wir nur in zweier-Teams gehen. So können wir mehr erfahren. Wer mit wem geht ist mir egal. Ich denke es sollten aber Magie und Krieger beisammen sein. Sie könnten sich bei Gefahr am besten ergänzen."
Dragon schaute Namaly, Neferie und Taúrien abwartend an.Namaly nickte und blickte Neferie an, sah sich dann um und sagte: "Gut, wie wärs, ich gehe mit Euch, und Ihr, Taúrien, geht mit Neferie. Einverstanden?"
"In Ordnung. Gehen wir?"
Fragte Neferie und blickte Ta'urin an.Na dann mal los. Kommst Du Namaly ??"
Dragon ging ohne abzuwarten ob Taúrien mit Neferie gehen wollte oder nicht.
Er wollte heraus finden ob irgend jemand seine Fragen beantworten könnte.Neferie und Ta'urien verabschiedeten sich von den Beiden und machten sich ihrerseits auf die Suche nach Antworten.
Dragon und Namaly suchten sich einen von den Dorfbewohner aus der ganz in der Nähe seine Netze reparierte. Er war also ein Fischer.
"Holla werter Fischer. Hast Du hier irgendwas gesehen was nicht ganz normal zu sein scheint ???"
Der Fischer schaute Dragon aus großen fragenden Augen an und schüttelte stumm den Kopf.
"Der weiß wohl nichts." Dragon wandte sich zu Namaly.
"Den nächsten fragst Du."
Das merkwürdige Gespann zog weiter zum nächsten Dorfansässigen.Neferie war mit Ta'urien zur Taverne gegangen. Dort fand man neben dem Marktplatz immer wieder redselige Bewohner.
Die Beiden setzen sich an die Theke.
Neferie bestellte sich einen tropischen Saft, während Ta'urien es nach einem guten Wein dürstete. Neferie blickte sich um, sie war nicht gerade jemand, der andere einfach so ansprach. Sie tat sich da ganz schwer, selbst bei Ta'urien, veilleicht bei ihm am allermeisten, denn...
Neferie drehte sich nach einem lauten Knall um. Einige der Tavernengänger waren ins Steiten gekommen. Erst jetzt bemerkte sie, das alle Anwesenden seltsam Leere Augen hatten und im Allgemeinen sehr blass wirkten. Ta'urien schien es auch bemerkt zu haben, denn er zeigte auf den Verursacher des Streites.
Dieser schien etwas seltsames um den Hals hängen zu haben, eine groteske Kette mit einem Anhänger, den neferie nciht genau erkannte, da sich der Kerl sehr viel bewegte. Aber irgendwie wollte sie nicht herausfinden, wie der Anhänger aussah.Namaly grinste in sich hinein, während sie neben Dragon Stone herging,und ging dann zielstrebig auf eine Frau zu, die in graue Gewänder gehüllt war und einen Mantel eng um sich zog. "Gute Frau, sagt, sind Euch seltsame Personen vorgekommen?"
Die Frau blickte sie ängstlich an und entgegnete: "So seltsam wie ihr? Wohl kaum."
Da erschütterte ein Knall die Umgebung, Namaly wirbelte herum, starrte erst Dragon Stone an und blickte dann in die Richtung, aus der er gekommen war, der Taverne.Der Kerl visierte Neferie und Ta'urien an. Neferie beschlich ein ungutes gefühl, vor allem, als dieser dann auf sie beide zukam.
Neferie blickte Ta'urien an, der nach seiner Waffe langte. Neferie sprang auf.
"Ich glaube, wir haben was herausgefunden, uff, aber nsciht so, wie mir es lieb gewesen wäre...Wir sollten hier besser verschwinden!"
Sie flitzte durch die Leute hindurch, gefolgt von Ta'urien. plötzlich griff etwas an ihren Armund riss sie zur Seite.Taúrien folgte Neferie, besorgt um sie, da versperrte ihnen plötzlich der Mann mit dem seltsamen Anhänger den Weg und riß Neferie zu sich. Was wollten sie den alle von ihr? Da richtete sich der Mann vor ihn auf, fixierte ihn und hielt den Anhänger vor Taúriens Gesicht. Der Krieger stockte, blinzelte, dann wurde sein Gesichtsausdruck leer, gleichzeitig umklammerte er Neferies Schulter, daß sie sich nicht mehr rühren konnte.
Neferie drehte sich um und blcikte Ta'urien erschrocken an.
"Was machst du da? Das tut weh..."
Neferie versuchte sich zu befreien, aber der Griff war zu stark. Was war mit Ta'urien nur los. er war doch nicht etwa?...Menschen scharrte sich vor der Taverne, sie schienen nicht bei Sinnen zu sein, mit unnatürlich leerem Blick gingen sie sofort auf Dragon Stone und Namaly los. Die fluchte leise, sammelte blitzschnell Energie und feuerte ein paar schwache Lichtbälle auf sie los. Die Dörfler stolperten zurück unter dem Angriff, plötzlich bewegte einer den Kopf, schrie vor Angst und raste davon, sein Gesicht schreckverzerrt. Ah, das Licht beendete diesen Zustand! Sofort deckte Namaly die Gegend mit Funkenschauer ein, die grell blitzten. Dann lief sie auf die Taverne zu.
Inzwischen waren alle in der Taverne ganz seltsam und die ersten bewegten sich wankend zur Türe und verbarrikadierten diese mit Tischen und Stühlen.
"Weiah, das ist nicht gut.. Ta'urien, wach auf, was immer da ist!"
Sie zappelte und wand sich umher, um irgendwie frei zukommen ohne Ta'urien zu verletzen, was einfach nciht möglich war. Sie gab es auf und bewegte sich nicht merh und überlies sich Ta'urien, blickte ihn aber flehend an. Dieser leere Blick...Taúrien packte Neferie fester, bis sie aufhörte zu zappeln, und blickte den Mann mit dem Anhänger an, der grinsend mit dem Kopf nickte. Alles war wie Nebel um ihn herum, er konnte nichts mehr denken, sein Kopf war leer, er hörte nur die Stimme des Mannes, der befahl: "Fessle sie und komm her, du mußt die Tür vor Feinden verteidigen. Bring sie aber mit!"
Taurien nickte mechanisch und fing einen Strick auf, den ihm ein andrer zuwarf. Seine Augen trafen die Neferies, er runzelte die Stirn über diesen Ausdruck, aber er bekam den nächsten Gedanken nicht zu fassen, etwas gewann wieder die Oberhand und ließ ihn wieder alles vergessen. Innerhalb von Sekunden waren Neferies Hände auf dem Rücken zusammengebunden, und er ging zu der Tür. Draußen blitzte es, grelles Licht schien durch die Fenster.Dragon eilte hinter Namaly her.
"Vom Regen in die Traufe, oder wie heist es doch gleich ?!"
Er zog sein Schwert und hieb es einem Dörfler der sich Namaly von hinten näherte mit der flachen Seite gegen die Schläfe. Der Mann viel bewußtlos um.
"Tut mir leid, aber es war besser für Dich." entschuldigte Dragon sich im vorbei laufen.
Als die beiden bei der Taverne waren hielt Dragon Namaly an der Schulter fest.
"Nicht so schnell. Laß mich vorgehen."
Dragon fasste die Klinke der Tür an und wollte diese öffnen, aber es ging nicht.
"Mist. Die ist von drinnen verbarrikadiert." Dragon sah Namaly ins Gesicht. "Hast Du eine Idee ???"
Dragon versuchte es noch mal mit aller Kraft die ihm zur Verfügung stand. Er war zwar sehr kräftig, aber ausser einem kleinen handbreiten Spalt schaffte er nicht.
An den Schatten von den Fenstern sah er, das wer immer da drin auch war die Fenster auch verbarrikadierte.
Von drinnen konnte er Neferies Stimme hören
"Nun is guter Rat teuer."
Er sah Namaly fast hilflos ins Gesicht.Namaly sah zu, wie Dragon Stone an der Tür rüttelte. Sie hielt den Kopf schief und meinte: "Ich hätte eine Idee, wäre nur ein bißchen gefährlich. Theoretisch könnte ich uns beide per Wegflamme in das Innere der Taverne befördern und mit einem Zauber vor allzu heftigen Reaktionen der Insassen schützen."
Mit ausdrucksloser Stimme sagte Taúrien: "Dort draußen ist eine Zauberin, Ihr solltet achtgeben, denn sie besitzt viel Macht."
Der Mann lachte heiser. "Eine Zauberin? Wie interessant. Wir werden ja sehen, wie weit sie mit ihrer magischen Kraft kommt."Ist einen Versuch wert. Ich hoffe nur das er auch klappt."
Dragon war kurz angebunden. Er machte sich Sorgen um Neferie und Taúrien.Was war hier nur los, was wollte der eine Kerl denn von ihr? Neferie blickte Ta'urien immer wieder flehend an, als dieser sie am ende dann fesselte mit zur Tür nahm. Ihre handgelenke schmerzten von den Stricken, die fest darum gewickelt waren. Sie verscuhte wegzukommen, ihre Füße waren glüclicher weise frei.
"Ta'urien, hör nciht auf den, hör auf mich, block es ab, egal wie!!""Laß das", zischte Taúrien, "oder du wirst es bereuen!"
Bei ihren Worten aber zögerte er kurz, jedoch war der Moment schnell vorbei."Gut, dann los."
Sie faßte Dragon Stone am Arm und machte eine winzige, scheinbar einfache aber hundertmal geübte Bewegung mit ihren Fingern. Sofort schossen blaue Flammen in die Höhe, sie konzentrierte ihre Gedanken auf das Innere der Taverne. Augenblicke später standen sie in dem Raum, die Menschen darin reagierten jedoch nicht überrascht, sondern stürzten sich sogleich auf die zwei. "Aith!" rief Namaly blitzschnell, sogleich schimmerte es um sie und Dragon Stone auf, Schwerter prallten ab, und sie konnte sich in aller Ruhe umsehen. Aber was war das? Taúrien war da an der Tür, und Neferie gefesselt, von ihm festgehalten! Und dieser leere Blick, ihr schauderte es unwillkürlich.Neferie blickte ihn erschroken an. Ihr stiegen erste Tränen in die Augen. Sie bewegte scih nciht merh und blcikte zu Boden. Was sollte sie nur tun?
Dann erschienen Namaly und Dragon und Neferie blickte zu ihnen auf.
"Passt auf, mit Ta'urien stimmt etwas nicht! Aber tut ihm nichts!"
Neferie versuchte sich weider aus den Fesseln zu winden und schaffte es nicht, die Knoten waren zu fest. Neferies handgelenke waren schon wund und hatten zu bluten begonnen, aber Neferie bemerkte es nciht. Sie blcikte wieder zu Ta'urien.Der Mann mit dem Anhänger starrte Dragon Stone und Namaly an. Sie waren vollkommen unerwartet gekommen, und er wußte anscheinend nicht, was er tun sollte, denn er zögerte. Aber die Dörfler zogen sich immer enger um die beiden zusammen.
Neferie versuchte Ta'urien von dem Kerl mit dem Abhänger abzulenken und sties ihn von der Seite an, dass er sie und nciht den Kerl anstarrte. Was acuh immer der Anhänger für Kräfte besaß, sie waren stark, aber Neferie war das egal. ihre handgelenke schmerzten, was sie aber ignorierte.
Taúrtien taumelte überrascht und starrte Neferie an. Doch da durchbrach die Stimme des Mannes diesen Augenblick. "Laß die Frau und hilf gegen diese beiden! Los, greift sie an!"
Die Dörfler schrieen daraufhin mit einem Mal auf und stürzten sich auf Namaly und Dragon Stone, während Taúrien ebenfalls gehorchte. Mit einem Blick fixierte er Dragon Stone, griff ihn aber unerwartet ohne Waffen an, heftig und absolut rücksichtslos.Neferie hatte es für einen moment geschafft, das glaubte sie jedenfalls in seinem Blick gesehen zu haben, aber dann sagte der mann mit dem Anhänger etwas, was Ta'urien wieder fest in die Kontrolle einschnürte. Jetzt wusste Neferie wirklich nicht mehr, was sie amchen sollte. Ob sie versuchen sollte den kerl mit dem Anhänger abzulenken? Wenn sie nur nciht gefesselt wäre...
Für Dragon kam der Angriff von Taúrien etwas unerwartet. Er dachte das Taúrien noch bei Sinnen war.
Dragon musste ein paar Schläge einstecken. Taúrien Schlug ihn mit der Faust ins Gesicht. Dragon blutete aus der Nase.
"Namaly....! Ich dachte wir hätten sowas wie einen Schutzschild ?!"
Dragon wich nun Taúrien Angriffen geschick aus. Der jedoch wurde immer wilder in seinen Attacken.
Dragon wusste das er auf lang oder kurz selber angreifen musste. Er tat dieses äußerst ungern aber es war notwendig.
Er zog sein Schwert und hoffte das Taúrien nun ablassen würde aber der griff unvermindert an.
Verzeih mir Taúrien, aber es muss sein. dachte Dragon in dem Moment als er ausholte. Er drehte die Klinge seines Schwertes so, das die Flache Seite treffen würde. Er wollte Taúrien ins Land der Träume schicken."Taúrien! Bist du verrückt?"
Namaly mußte den Schutzschild verschwinden lassen und rief Dragon Stone eine Warnng zu, die dieser aber nicht gehört hatte, seiner Reaktion danach zufolge. Gefährlicherweise schienen Taúriens Sinne klar zu sein, berechnend wie er den Paladin angriff und in arge Bedrängnis brachte. Aber sie konnte jetzt nichts tun, ein Dörfler erwischte sie fast mit seinem Messer, sie sprang in die Höhe und trat ihm mit einem Bein gegen die Brust, landete auf einem zweiten Mann und rollte sie über dessen Rücken ab, um sicher auf dem Boden zu landen. Ein Tritt beförderte einen weiteren Angreifer ins Land der Träume. Der Mann mit dem Anhänger konnte wohl nicht kämpfen, konzentriert wie er auf das Schmuckstück blickte. Zehn hochgewachsene Männer, die keinne Dörfler sein konnten und klar im Kopf zu sein schienen, starrten sie drohend an, aber sie dachte gar nicht daran, sie anzugreifen, sondern drehte sich um uns schlug sich langsam durch zu der Tür und Neferie.Schneller als man folgen konnte, setzte Taúrien seine Fäuste ein, ungeachtet der Tatsache, daß ihm bereits Blut über die Augen lief. Kalt spähte er jeden Fehler in der Deckung des Paladin aus und wartete auf den entscheidenen. Da blitzte das Schwert seines Gegners, zischend wie ein Feuerbogen flog es auf ihn zu, der Schlag traf ihn mit der Breitseite genau am Hals, und das mit voller Wucht. Keuchend, nach Atem ringend, hielt er sich gerade noch so auf den Beinen. Scheinbar fallend fuhr er blitzschnell wieder in die Höhe und hieb mit dem Ellenbogen Dragon Stone ins Gesicht. Es drehte sich alles um ihn, doch er schüttelte energisch diese Schwäche ab von sich.
Neferie gefiel das alles gar nicht.
"Aufhören, alle, bitte"
schrie sie, denn etwas anderes konnte sie im moment nicht tun.Namaly hörte Neferie schreien, die Worte verstand sie nicht, aber sie verdoppelte ihre Geschwindigkeit. Rechts und links flogen die Leute auseinander, die nicht geschult und zu tölpelhaft waren, um sie aufhalten zu können. Heftig atmend ließ sie ihre Faust auf die Stirn eines allzu Vorwitzigen niedersausen und riß ihren Dolch aus dem Gürtel. Zack, die Stricke, die Neferie fesselten, fielen herab. Erschrocken beobachtete sie den Verlauf des Kampfes zwischen Taúrien und Dragon Stone, zog dann aber Neferie so rasch es ging fort von der Tür. Eine Minute etwa gab sie nicht genau acht, dann sah sie sich um und blinzelte verwirrt. Wo war der Mann, seine Leibwache? Fort, verschwunden. Die Tür war von außen verbarrekadiert, mit Schwung warf sie sich dagegen, verbeulte sich fast die Schulter, aber die Tür sprang mit einem lauten Knall auf, Holz und anderes fortfegend. Drinnen ging der Kampf unvermittelt zwischen herumliegenden Männern weiter, während sie Neferie hastig fragte: "Ist alles in Ordnung? Weißt du, was da passiert ist?"
Plötzlich zuckte sie in die Höhe und rannte fluchend in die Taverne. "Verfluchte Närrin, kannst du denn nie einen Gedanken zusammenhalten?" schimpfte sie sich selber aus. Dann hob sie eine Hand und ließ einen Funkenschauer auf Taúrien herabregnen. Der Krieger stieß einen überraschten Schrei aus, seine Augen funkelten auf, er sah sich verwirrt um, aber sie blickten nun klar drein. Namaly lachte leise, es hatte funktioniert, aber sie verfolgte mit Schrecken das Schwert des Paladin, auf das Taúrien nicht mehr achtgab in seiner Verwirrung, und das sich rasend schnell näherte.Dragon hatte es nicht erwartet das Taúrien noch weiter kämpfte. Taúrien schien verdammt zäh zu sein. Der Ellenbogen traf Dragon voll auf die Nase, welche laut knackend brach. Ein Schwall von Blut drang aus der bebrochenen Nase heraus.
Dragon wusste, das er binnen Sekunden nichts mehr sehen konnte, da ihm unweigelich die Tränen in die Augen treten würden. Er legte also alles in den letzten Schlag. Er wollte Taúrien damit endgültig ausschalten.
Wieder musste er daran denken das Taúrien eigentlich ein Freund war und legte seine Klinge wieder quer, so das die breite Seite treffen sollte. Aber es kam alles anders.
Namaly hatte wieder ihre Magie eingesetzt und Taúrien damit wieder in die Realität geholt. Taúrien war dadurch verwirrt und zögerte. Dragon hatte aber damit gerechnet das Taúrien handeln würde und seinen Schlag auch so angesetzt. Da Taúrien nun stillstand und Dragon seinen Schlag somit verkehrt ansetzte würde die nicht die flache Seite der Klinge treffen. Taúrien würde arg verletzt werden.
Die Klinge traf. Sie drang tief in den Brustkorb von Taúrien.
"Neeiiiiinnnnn !!!" schrie Dragon und ließ das Schwert fallen.
Taúrien fiel auf die Knie und presste sich seine Hände auf die Wunde.
Dragon kniete sich zu Taúrien. Wen er nicht schnell handeln würde, würde Taúrien sterben.Neferie, die von Namaly aus der Taverne gebracht worden war, hatte sich zuerst die handgelenke gerieben, die ihr schmerzten. Sie wollte gerade Namaly antworten, als diese wieder, mit einem Fluch auf den Lippen, in die Taverne rannte.
Kurz darauf höte sie einen lauten Schrei und sie wurde kreidenbleich. Ihre handgelenke vergessend, rannte sie in die Taverne zurück.
Neferie sah noch, wie Dragon sein Schwert zurücknahm und Ta'urien auf die Knie fiel.
Neferie lief durch das kuddelmuddel zu Ta'urien und kniete sich zu ihm. Sie war nicht in der Lage, irgendetwas zu sagen. Wenn sie doch nur irgendwelche Hailzauber besaß, aber dem war nicht so. Sie spürte, wie er schwächer wurde und so tat sie das einzige, was ihr einfiel. Sie schloss die Augen, während sie ihn festhielt. Sie gab ihm so viel ihrer Lebensenergie wie möglich. Das würde ihm helfen, bis ihm geholfen weden konnte.
Neferie leichtete schwach und dieses Lecuhten ging au Ta'urien über. Es schien ihm Kraft zu geben, während Neferie selber schwächer wurde. Sie war sehr blas geworden und in ihren Haaren erschienneben der roten Strähne nun auch eine weiße. Sie konnte sich kaum noch auf den beinen halten, aber sie wollte nciht,d,as ihm etwas passierte.Namaly schrie gleichzeitig mt Dragon auf. Verdammt, was hatte sie nur getan!
Da lief Neferie an ihr vorbei zu Dragon, der entsetzt neben Taúrien kniete. Blut breitete sich zäh und langsam aus. Sie wollte schon loslaufen, stockte aber, als sie sah, was Neferie da tat. Sie wurde bleich, fast so sehr wie Neferie, stürmte zu ihr hin und hielt sie fest, ehe sie umfallen konnte.Taúrien taumelte unter dem Schlag nach hinten, Blut sprudelte aus der Wunde, er hustete qualvoll,spuckte Blut und presste unwillkürlich seine Hände gegen die Wunde und sank in die Knie. Er fühlte förmlich, wie mit dem Blut das Leben aus ihm wich, alles war verschwommen und unwirklich, er merkte gar nicht, daß er schon am Boden lag. Stimmen waren zu hören. Plötzlich fühlte er etwas sonderbares, Kraft floß in ihn hinein, ungebändigte Kraft, die duch seinen ganzen Körper schoß. Und dann konnte er wieder klar denken, er öffnete die Augen. Das erste, was er sah, war Neferies Gesicht, so wunderschön, und märchenhaft. Er hob eine Hand, sie leuchtete sanft, aber er merkte es gar nicht. Mühsam brachte er hervor: "Was habe ich dir nur angetan, ich liebe dich doch so sehr."
Neferie bemerkte, dass Ta'urien wieder zu Kräften kam und lächelte.
"Ich dich auch..."
Dann sank Neferie Bewusstlos in Namalys Armen ein, sie hatte fast ihre gesammten Kräfte eingesetzt.Namaly seufzte sie nur mit einem kaum wahrnehmbaren Lächeln. "Einen passenderen Moment hätte es nicht geben können."
Neferie lag schlaff in ihren Armen, vorsichtig legte sie sie auf den Boden und bat Dragon Stone: "Kannst du nach draußen gehen, nicht daß hier gleich jemand reinstürmt."
Taúrien war mehr tot als lebendig, wenn auch vorerst gerettet durch Neferies Magie. Er lag mit geschlossenen Augen da, aber das verträumte Lächeln, das ihm Neferies Antwort auf die Lippen gelegt hatte, das verlor sich nicht.
Mit einer Hand fuhr sie über das Gesicht der Freundin. Erleichtert spürte sie, daß ihre Kraft begann, sich zu regenerieren.Nach einer, für Neferie unendlich langen erscheinenden Zeitspanne, öffnete sie die Augen. Ihr Kopf tat ihr weh und alles war noch irgendwie verschwommen.
Sie bemerkte, dass sie am Boden lag. Namaly war bei ihr. Dann richtete sie sich schlagartig auf.
"Ta'urien..."
Sofort bereute sie dies, und alles um sie herum drehte sich wie in einem Karussel. Sie legte sich weider hin und hielt sich den Kopf.
"Wie, wie geht es ihm? Ich..."
Sie machte sich Sorgen, er war vorher so schwach gewesen. jetzt konnte sie es nicht feststellen, weil sie zu ausgelaugt war.Allmählich kam Taúrien wieder zu sich. Langsam hob er den Kopf, richtete sich halb auf und sah an sich herab. Die Kleidung war blutverschmiert, die Wunde hatte sich geschlossen, nur eine Narbe war noch durch den zerrissenen Stoff zu sehen. Doch schlagartig vergaß er alle Schmerzen, denn er sah Neferie, die kraftlos in Namalys Armen lag. "Neferie, was ist mit ihr", fragte er sie schreckensbleich. Sanft strich er über die bleichen Wangen, auf denen noch Tränen klebten, beugte sich herab und hauchte einen Kuß auf ihren Mund.
Neferie spürte ein warmes Gefühl auf den Lippen und öffnete die Augen. Sie sah Ta'uriens Gesicht und erwiederte den Kuss.
"Ich laß euch beide mal alleine, wenn es euch besser geht, sollten wir aufbrechen, um nach dem Mann mit dem Anhänger zu suchen, es wäre nicht gut, wenn er verschwindet."
Namaly entfernte sich diskret und lehnte sich draußen gegen die Wand. Der Wind spielte in ihrem Haar, in Gedanken versunken hörte sie erst spät sich näherndes Hufgetrappel. Alarmiert blickte sie Dragon Stone an.Als Dragon nach draußen ging lehnte er sich mit dem Rücken an die Wand der Taverne.
Was habe ich nur getan ? Warum nur ? waren Dragons Gedanken.
Er nahm seine Umgebung kaum mehr wahr. Er machte sich Vorwürfe über das was geschehen war.
Bin ich daran Schuld ? Oder Namaly oder Neferie oder gar Taúrien ? Es war mein Schwert, mein Fehler.
Dragon kam es so vor, das er in seiner Schuld vesank.
Wenn Taúrien überlebt, werde ich Ihm jemals wieder in die Augen schauen können ?
Dragon sah seine Hände an. An ihnen klebte nun das Blut eines seiner Gefährten. Dragon hatte sein Schwert in der Wirtschaft liegen gelassen.
Er wusste nicht mehr wie es weiter gehen sollte. Selbst das Namaly neben ihm an der Wand lehnte bekam er nicht mehr mit. Er starrte nur auf seine Hände, als wären sie etwas Böses. Er nahm auch keine Geräusche mehr war, ausser seinem eigenen Herzschlag. So bekam er nicht mit das sich Reiter näherten.
Dragon war völlig in sich gekehrt. Fast schon appatisch.Sie sah Dragon Stones Gesicht. Verflucht, es sprach wahren Bänden. Was mußte er sich für Vorwürfe machen, und sie war gar nicht darauf eingegangen. Leise sagte sie: "Mach dir keine Vorwürfe, wenn ich nicht genau diesen Moment gewählt hätte, um die Hypnose zu lösen, wäre ihm nie etwas passsiert. Aber ihm und Neferie geht es wieder gut, du mußt dir keine Sorgen um sie machen. Lieber sollten wir uns wieder zurückziehen. Reiter nähern sich."
Neferie ging es wieder etwas besser und sie blickte Ta'urien lächelnd an.
"Ich bin in Ordung, was ist mit dir?"
Neferie versuchte sich aufzurichten. Sie schaffte es und hielt sich an Ta'urien fest. Aufstehen würde sie noch nciht können. Warum war es ihr erst jetzt aufgefallen? Sie hatte nie bemerkt, was sie für empfand.. aber nun war es so klar wie nie..
Sie drückte sich fester an Ta'urien.
Die lauter werdenen hufe, die hier kaum zu hören waren, bemerkte scih überhaupt nciht.Taúrien lächelte schwach. "Ich fühl mich ein bißchen zerstochen."
Vorsichtig hielt er Neferie fest, ihm ging es kaum besser, aber ihre Energie war noch in ihm und gab ihm Kraft. Schuldbewußt nahm er dies wahr, und er machte eine entsprechendes Gesicht. Da hob er den Kopf. Jezt hörte er das sich nähernde Geräusch und gleich darauf die letzten Worte Namalys und sagte daraufhin:"Reiter, hoffentlich sind sie nicht feindlich gesinnt, einen Kampf kann ich jetzt kaum bestehen."Dragon schaute immer noch seine Hände an. Die Hände die einem Freund fast das Leben genommen hatten.
"Ja. Lass uns gehen." sagte Dragon knapp zu Namaly.
Er ließ seinen Hände langsam sinken und schaute Namaly an. Dragon hatte keinen Glanz mehr in seinen Augen. Das Feuer das ewig darin geglommen hatte war erloschen.
Ich bin Schuld. Warum nur ? Warum ? waren Dragons einzige Gedanken.Neferie nickte Ta'urien zu und versuchte aufzustehen. Sie ging mit Ta'urein zu Tür, wo Namaly und Dragon waren. Neferie bemerkte dessen Blick.
Sie lächelte und legte ihm eine Hand auf die Schulter.Taúrien humpelte ein bißchen, als er neben Neferie ins Freie trat. Mit einem Seitenblick musterte er Dragon Stone. Dessen Verzweiflung stand ihm geradezu ins Gesicht geschrieben, er tat Taúrien so leid, und er ging so rasch es ging zu ihm hin, blickte ihm gerade in die Augen und sagte ernst: "Wenn du dir weiter Vorwürfe machst, schlag ich dich zu Boden. Es war eine unglückliche Folge von Ereignissen, ich lebe, es geht mir gut, und wir sollten uns lieber um das kommende Problem bekümmern, statt daß du hier herumstehst und fast umkippst! Ich hab einen Grund umzukippen, aber ich machs nicht! Und falls du dich jetzt in Selbstvorwürfen zerfressen solltest, so will ich nicht der Grund dafür sein, verstanden?"
Er holte ganz tief Luft und sah dann an Dragon Stone vorbei. Sie kamen. Fast zwanzig Reiter in graue Gewänder gehüllt mit Lanzen in der behandschuhten Hand. Aber bis auf das dumpfe Geräusch der Hufe war kein Laut von ihnen zu vernehmen.Neferie nickte bei Ta'uriens Worten.
"We die Reiter wohl isnd und was sie wollen?"
fragte Neferie und hilt sich bei Ta'urien ein, sie wich ihm nicht von der Seite.Namaly blickte den Reitern mit leicht zusammengekniffenen Augen entgegen. Dabei fiel ihr etwas auf, und sie fragte: "Dragon Stone, Eurer Schwert, wo ist es? Vielleicht braucht Ihr es gleich."
"Es ist drinnen in der Schenke, und ich will es nicht mehr anfassen."Dragon war immer noch von Vorwürfen zerfressen.Neferie blickte zu den Reitern, die nun schon sehr nahe waren.
"Was könnten die Reiter wollen?"Namaly wollte etwas sagen, aber dazu blieb keine Zeit mehr. Die Reiter hatten angehalten und blickten zu ihnen herüber. Der vordere schien der Anführer zu sein, er unterschied sich in Kleidung und Waffen von den anderen. Ein langer Mantel fiel von seinen Schultern herab, der mit verschlungenen schwarzen Ornamenten bestickt war. Er hatte lockiges brauens Haar, das seine Schultern berührte, blaue Augen funkelten die vier an. Dann sagte er, wobei er Taúrien besonders fixierte schließlich: "Seid gegrüßt, Reisende. Was treibt Euch in diese Gegend der Magie? Es erscheint, als wäre keiner tot, aber bald werdet ihr es sicher sein."
Er sagte es nicht drohend, sondern ruhig und bestimmt.Neferie blickte ihn fragend an.
"Warum dass denn? Wir haben ncihts getan?"
Magie konnte sie jetzt keine einsetzen, sie hatte all ihre Kräfte an Tta'urien gegeben. Sie konnte gerade mal noch stehen.Der Mann stützte eine Hand auf den Schwerknauf seines Damaszenerschwertes. "Hier ist große Unruhe hervorgebrochen, die Ordnung der Magie wurde durcheinandergebracht durch die Schuld eines hier in der Gruppe. Andere Welten sind gefährlich, Schlimmes hätte geschehen können durch ein offengehaltenes Tor."
Namaly hörte ihm verwundert und mit gerunzelter Sirn zu, dann trat sie vor und sagte: "Ich konnte eine Freundin und ihre Begleiter nicht einfach dort lassen. Aber ich habe auch gar keine Lust, mich zu rechtfertigen. Was gibt Euch das Recht, diese Worte zu sprechen?"
Ihre Augen funkelten, als sie das sagte und den Mann forsch fixierte.Neferie blickte die Reiter nun auch wütend an.
Sie schritt langsam zu Namaly, hielt sich dann aber bei ihr fest.
"Ihr solltet lieber ergründen, wodurch das Tor, das Ta'urien, Sir Dragon und mich überhaupt erst in die andere Welt gezogen hatte, verursacht hat! Wenn das nicht passiert wäre, hätte sie nie ein Tor öffnen müssen! Und dieser Typ mit dem Anhänger.... hat es mit dem zu tun?"
Neferie war wütend, dass ihre Freudnin für so etwas beschuldigt wurde. Sie hatte ihre Kraftlosigkeit beinahe vergessen, als es ihr wieder schwindelig wurde und sie sich fester bei Namaly festhielt, um nicht umzufallen.Dragon hörte sich alles mit an. Er war immer noch verzweifelt, über das was vorhin geschehen war.
Er spürte, das die Reiter ihnen nicht gerade wohlgesonnen waren aber das sah auch ein Blinder.Der Mann lachte, dann erwiderte er: "Ich kannte das Tor, und ich kam, um es zu untersuchen. Jetzt ist es geschlossen durch die Magierin, und ich will nicht wissen, was für Erkenntnisse daduch verloren gingen."
Taúrien hatte bis jetzt schweigend zugehört und den Mann betrachtet. Er kam ihm unheimlich bekannt vor, doch er wußte einfach nicht, woher das nun kam. Nun verlangte er zu wissen: "Wer seid Ihr? Ihr habt keinen Namen genannt, tretet aber auf, als wäret Ihr der Herr dieses Gebietes!"
Der Reiter musterte ihn von oben herab und erwiderte herablassend: "Mein Name ist Rondar, Hofmagier des Königs von Leodh, und die Macht dieses Landes gibt mir dieses Recht."
Taúriens Augen blitzten kurz auf, ob erschrocken oder überrascht, das war nicht zu erkennen.Neferie blickte Ta'urien an, sein Blickt irritierte sie kurz.
"Hinter dem Tor war eine Welt, deren was auch immer Magie blokiert ja sogar aufsaugt. Ihr hättet euch als Magier dort sicher nicht wohl gefühlt. Sie saugt einem die Kraft aus, man fühlt sich so leer... Ich bin froh, dass es dieses Tor nicht mehr gibt!"
Sie wich Ta'urien nicht von der Seite, aber blickte sich nach Namaly um.Ohne es sich äußerlich anmerken zu lassen, blickte Namaly Taúrien verwundert an. Sie meinte sich zu entsinnen, daß er Leodh in seinem Namen trug. Hatte er es ihr während des Combats in der Arena der Ere gesagt? Aber warum reagierte er so seltsam, da er den Namen nicht verborgen hatte? Laut sagte sie: "Ihr maßt Euch viel an, Magier eines mächtigen Reiches, aber hier ist nicht Leodh, hier sind wir, hier stehen wir, und es schert mich einen Dreck, daß wir Euch Eure Forschungsarbeit zerstört haben, habt Ihr das gehört? Denn es wurden Leben gerettet, nichts anderes zählt. Ihr vergeudet Eure Zeit hier, also reitet wieder fort!"
Rondar stieß einen ärgerlichen Ruf aus. Da funkelten Namalys Augen auf. Verborgen hinter zwei oder drei Männern saß eine gewisse Person auf einem grauen Hengst, verborgen in einem Mantel, aber sie spürte zu genau die unbestimmte Aura, die von dem Anhänger verursacht wurde. Scharf sagte sie: "Ihr habt dort einen, der einem der unsrigen und den Dörflern gegenüber falsche Magie angwendet hat!"Dragon hörte zu. Er war immer noch sehr bedrückt, denn schließlich hatte er fast einen Freund den Tod gebracht.
Als Namaly jedoch den Mann im Mantel erwähnte wurde Dragon aus seiner Lethargie gerissen.
Er.....! Er hat es zu verantworten was geschehn ist. dachte Dragon voller Zorn.
Dragon wollte Genugtuung dafür. Und Antworten.
Er schnellte von der Wand weg, wand sich durch die Reiter hindurch zu der Person. Einige der Berittenen wollten ihn aufhalten, aber Dragon war trotz seiner Größe und Rüstung flink wie ein Wiesel und schnell wie ein Falke. Er wich den Händen, Füßen und Hufen geschickt aus. Als er bei dem Reiter war sprang er ihn förmlich an und riss ihn aus dem Sattel.
Beide, Dragon und der Reiter fielen zu Boden. Dragon fing den Sturz gekonnt ab und griff sofort nach dem Mann. Er bekam eine Schulter zu fassen und wirbelte ihn herum, so das er hinter dem Mann kniete während der auf dem Allerwertesten saß und nicht wusste wie ihm geschah.
Die ganze Aktion dauerte nur wenige Sekunden und überraschte alle. Keiner hatte Zeit um großartig zu handeln.
Dragon hielt den Kopf des Mannes so in den Armen, das eine kleine Bewegung reichen würde ihm das Genick zu brechen.
"Was sollte das ? Rede, oder ich breche Dir Dein Genick wie ein Kind ein Grashalm knickt. Rede Du verdammter Wicht. Wegen Dir habe ich fast einen Freund getötet, und dafür wirst Du bezahlen. Noch hast Du eine kleine Chance. Sprich.... schnell."Völlig überrumpelt starrte Taúrien Dragon Stone hinterher. Auch er war durch Namalys Worte aufmerksam geworden. Er wußte, warum Dragon Stone dies tat, aber das war doch unsinnig! Sollte er selber sich dann Vorwürfe machen, wenn es schiefging?
Die Reiter lenkten ihre Pferde erst vewirrt hin und her, doch ein scharfes Wort Rondars ließ sie sich um Dragon Stone zusammenziehen. Der Mann, der unter dem Griff des Paladin förmlich zusammenknickte, keuchte hart, doch er stieß keine Hilferufe oder Flehbitten aus, seine Augen glitzerten seltsam. Was sollte das? Hastig rief Taúrien: "Laß ihn los, laß ihn los, was tust du da?"
Rondar schrie ärgerlich: "Tötet ihn!"Neferie blieb nachwie vor bei Ta'urien, schob sich sogar vor ihn. Sie würde nciht zulassen, das irgendwer zu ihm kam...
Die Reiter zögerten keinen Augenblick, einer riß sein Schwert in die Höhe, nur daß Draon Stone dies nicht sah, weil es in seinem Rücken geschah. Blitzschnell griff Namaly ihren Lichtdolch und schleuderte ihn. Allerdings steuerte die Waffe nicht auf den Reiter, sondern auf Dragon Stone zu. Das Schwert des Reiters fuhr herab, aber glitt durch einen sprühenden Lichterschauer, wo vorher Dragon Stone gewesen war. Der Mann mit dem Anhänger floh sofort aus der Reichweite des Paladin.
Neferie hatte sich ein wenig zurückgezogen, um nicht im Weg zu stehen. Sie war über Namalys Aktion ein wenig überrascht. Neferie würde gerne mithelfen, aber sie fühlte sich zu schwach dazu und blieb ein wenig hinter en anderen.
Dragon war praktisch ins Nichts übergegangen.
Es war für ihn wieder mal eine völlig neue Erfahrung. Er spürte nichts mehr. Jedoch konnte er wahrnehmen was um ihn herum geschah. So sah er auch, das wenn Namaly nicht so gehandelt hatte, er nun wahrscheinlich in einer anderen Ebene verweilen müsste. Die Ebene des Todes.
Er fragte sich nun wie lange dieser Zustand anhalten würde und ob er an der gleichen Stelle wieder in die normale Existenz kommen würde.Verblüfft verharrte Taúrien, als Dragon in Licht verschwand. "Was bei...!"
Blitzschnell wirbelte er herum, die feindlichen Reiter waren fast so perplex wie die anderen, und Rondar wehrte sich gar nicht, als er ihn vom Pferd riß und dessen eigenen Dolch an die Kehle hielt.
Neferie wusste in dem Moment gar nciht, was sie tun sollte. Namalys Aktion hatte sie überascht und so schate sie nur zu, wie Taúrien den Mann einen Dolch an die Kehle hielt...........................