Ein ganz normaler Tag

Fero griff nach der Tasse mit dem Tee und genoss noch einen moment der Ruhe. Morrighan war im Bad. Und die kleinen schliefen noch. Er sah von der Terasse hinab über die Mauern die das Grundstück des Herrenhauses umfassten in die Stadt. Die junge Morgensonne ließ die Farben der Dächer hell erstrahlen und jedes Herz höher schlagen. Fero seufzte und trank einen schluck von dem Tee. Hinter ihm öffnete sich die Tür und Fero warf einen Blick über die Schulter.
"Guten Morgen Vater."
Jasmina beugte sich über die Stuhllehne und gab ihrem Vater einen Kuss auf die Backe. Dann setzt sie sich und strich sich die Haare aus dem Gesicht hinter die Ohren.
"Morgen Jasmina, schon so früh wach?"
Fero lächelte seine älteste Tochter an und sah zu wie sie sich eine scheibe Brot nahm, sie mit Butter beschmierte und Honig drauf tat.
"Japp, muss heute früher zur Schule..."
"Mhm, welches Fach hast du"
"Elementmagie. Wir schließen heute Erde ab."
Fero nickte und lächelte. Jasmina sah auch hinab auf die Dächer der Stadt. Die Sonne funkelte zwischen einzelen Dächern hindurch und sie blinzelte kurz. Jasmina hatte sich entschieden, die Hochschule der Magie zubesuchen anstatt auf Reisen zu gehen. Fero war das ganz recht.
"Triffst du dich davor wieder mit Ánnlies?"
"Ja, wir wollen nach der Schule noch zum Markt. Sie hat gesagt einer der Händler hat neue Kleider und Bücher, mal schaun ob was schönes dabei ist..."
Fero lächelte und sah seine Tochter wieder an, sie hatte das Brot gegessen und griff nach einer Orange. Sie hatte sich daran gewöhnt das ihr Vater nur gelegendlich etwas aß und auch nur dann wenn er etwas genießen wollte. Sie sah kurz auf und lächelte. Dann nahm sie ein Messer und schälte die Orange.
Die ruhe und der Frieden wurde dann recht empfindlich gestört. Die Tür wurde auf gerissen und mit einem Freudenschrei sprang Daryll auf Feros schoß. Fero schaffte es gerade noch die Tasse wegzustellen und hob die Augenbrauen..
"Morgen Papi..."
Fero seufzte und wuschelte dem jüngsten Familienmitglied druch die haare.
"Morgen Daryll..."
Daryll sah Jasmina an und grinste sie an.
"Morgen Giftzwiebel..."
Jasmina sah Daryll an und schüttel den Kopf verdrehte die Augen....
"Morgen du Würmchen..."
Fero hob die rechte Augenbraue.
"Daryll... Jasmina... bitte..."
die beiden sahen ihn an und sahen dann kurz weg und nickten. Das war unmissverständlich gewesen. Fero lächelte dann schmal. Daryll rutschte von seinem schoß und setzte sich um zu essen. Er griff nach einem Apfel und biss hinein und folgte dann dem Blick seines Vaters mit vollem Mund. Fero sah Daryll dann an und lachte leise, Jasmina schüttelte den Kopf und lachte dann auch. Daryll sah die beiden kauend an und versuchte was zusagen, spuckte dabei aber fast den Apfel aus und beeilte sich die Stückchen nicht aus dem Mund fallen zulassen. Was Fero und Jasmina nur noch mehr lachen ließ. Schließlich lange Fero hin und wischte ihm den Mund ab und schnitt den Apfel in kleine Schnitten damit Daryll sie besser essen konnte.
Nach einer weile kam dann Mina leise durch die Tür. Ihre Haare war noch Naß und sie setzte sich an den Tisch und lächelt fröhlich in die Runde. Griff nach der Milch und schenkte sich etwas in ihr Glaß ein.
"Wunderschönen guten Morgen.."
sagte sie dann und nahm einen großen Schluck von der Milch und griff dann gleich nach einem der süßen Gebäcke die in La'elis hergestellt wurden. Fero grinste und sah Mina einen Zeit lang zu und sah dann Jasmina an.
"Weißt du ob Professor Olvis heute da ist?"
"Hmm, ich glaub schon, warum?"
"Ich hab heute einen Termin mit ihm. Es geht mal wieder um mehr Geld für die Forschungen..."
Jasmina nickte und stand dann auf.
"So ich muss jetzt los... bis später!"
Sie drehte sich um und sprang die Treppen hinunter. Ihre Bücher hatte sie unter den Arm geklemmt und bald war sie zwischend en Bäumen des Gartens verschwunden. Fero hob die Brauen und sah Daryll an der genüßlich an dem Brot mit einem süßen Aufstrich kaute. Der kleine sah ihn an und grinste mit vollem Mund. Fero lachte und schüttelte den Kopf.
"Schmeckts?"
Daryll nickte heftig mit dem Kopf und tunkte dabei seine Haare ein wenig in das Brot. Mina blinzelte und grinste dann.. Als letzte kamen dann Marguerida und Lew. Die Zwillinge. Lew hatte das Schwert bereits auf dem Rücken und Marguerida ihre Bücher unter dem Arm.
"Morgen Vater."
"Morgen ihr zwei.."
Marguerida und Lew besuchten die Magierschule. Wobei Marguerida als Hauptfächer sich auf die Klassische Magie konzentriert hatte und Lew sich auf Kampfzauber. Natürlich hatten sie auch normale Fächer wie Mathematik, Gesichte, Buchhaltung und sonstige späße. Fero lehnte sich zurück und genoss die letzten Schlücke Tee.
Der Tag bot noch einiges an Aufgaben um die sich Fero kümmern musste. Der Bezirksverwalter des Hafens, wollte einen weitern Steg bauen, Professero Ovlis wollte mehr Gelder für die Universität um sein Projekt voran zutreiben, Minas Leherin wollte ihn sprechen und heute Abend erwarteten sie noch besucht. Fero seufzte und streckte die Beine aus....
Ein ganz normaler Tag ebene...

Morrighan hatte sich in der große Wanne in dem Badezimmer neben dem Schlafzimmer gemütlich entspannt, als sie schon auf der Treppe das Trampeln von kleinen Füßen hörte. Ihr war sofort klar, das die Ruhe nun vorbei war, wie jeden Tag.
Mina, Marguerida, Lew und Jasmina mussten in Schule in die Stadt runter und Daryll würde auch später zu einem Freund in die Stadt zum Spielen gehen.
Eigenlich unterschied sich der Tag nur soweit, das Morrighan und Fero einen ruhigen Vormittag haben würden. Vielleicht auch noch etwas vom Nachmittag.
Morrighan seufzte und stand auf. Das Wasser perlte an ihrem glatten und zarten Körper ab. Morrighan griff nach dem Morgenmantel. Die Haare trocknete sie mit einem flauschigen Badetuch ab und kämmte sie.
Fertig anziehen würde sie sich erst später. So ging sie die Treppe hinunter, raus auf die Terasse zum Frühstücken.

Marguerida und Lew waren mit Mina schon in die Schule geganen und hatte
Daryll mitgenommen. Sie würde ihn in der Stadt bei der Mutter seines
Freundes abliefern. Die beiden Familien wechselten sich mit dem aufpassen
ab. Fero sah auf als Morrighan auf die Terasse trat.
"Guten Morgen Schatz."
Fero zog sie auf seinen schoß und küsste sie sanft. Er lächelte und fand die
tatsache das Morrighan erst gekommen war als die ganze Bande weg war doch
recht lustig. Hatte sich in der Badewanne entspannt und Fero das machen
lassen. Er grinste und sah zu dem Orange-braunen Fleck der einmal Minas Tee
gewesen war. Lew und Marguerida hatten über Daryll gelacht als er sie mit
dem verschmierten Mund angekuckt hatte. Daryll ein klein wenig säuerlich
hatte Lew einen kleine Furcht an den Kopf geworfen die an dem auch zerplatz
war. Lew seiner seits wollte über den Tisch langen und Daryll packen, doch
Mina war dazwischen gegangen und hatte Lew's Handgelenk davon geschlagen,
dabei hatte sie ihre Tasse umgekippt.
Fero musst mit Morrighan noch darüber reden, so konnte das bitte nicht
weiter gehen..
"Schatz wir müssen etwas gegen die ständigen streiterein
zwischen den Kindern machen... vor allem Marguerida und Lew verhalten sich
den anderen gegenüber nicht fair und Daryll fordert es sowieso ständig
heraus die anderen bis zur weißglut zu ärgern. Mina mischt sich dann wieder
ein und versucht zuschlichten was nur noch zu schlimmeren führt. Die einzige
die sich raushält ist Jasmina... Gott sei dank...."

Morrighan seufzte bei dem Anblick des Frühstücktisches.
"Meine armer Fero! Hab ich dich wieder allein gelassen. Es tut mir leid. Das wollte ich nicht. Ich weis, wir müssen uns etwas einfallen lassen und es wird nicht leicht werden."
Morrighan schlang ihre schlanken Arme um Fero's Hals. Strich im zärtlich durch seine Haare. Sie lächelte ihn an und küsste ihn.
"Ich will diesmal länger hierbleiben, mein Schatz. Wenn ich unterwegs bin, vermisse ich dich und die Kinder so. Es fehlt dann einfach ein Teil von mir."
flüsterte sie leise Fero ins Ohr.
"Können wir das Thema nicht später besprechen? Bitte... Wir haben jetzt erst mal ein wenig Zeit für uns. Die Kinder kommen erst am späten Nachmittag wieder. Genug Zeit."
Morrighan lächelte Fero katzenhaft an.

Ainithyl sah von oben auf die Stadt hinab. Der Wind spielte mit ihren Haaren und hätte ihren wohl die Tränen in die Augen getrieben, hätte sie noch welche gehabt. Die warme sonne streichelte ihre Haut und ließ sie kurz frösteln. "Scheiß Teil..." Ainithyl hob eine Augenbraue und sah wieder hinunter. Wie sie alle fröhlich umher liefen und ihren Geschäften nach gingen. Wie kleine Ameisen, in einem Nest. Wie gern hätte sie diese Nest zertreten. Aber diese dummen Kristalle schützen diese scheiß Stadt ja. La'elis. Dran war vor gut 760 Jahren schon die schwarze Armee gescheitert. Drecks Kaff! Und selbst wenn die Kristalle nicht da wären. Fero war in der Stadt, dieser Mistkerl. Ainithyl lief ein schauer über den Rücken. Warum nur?
La'elis. Die Stadt des Handels, des Wohlstandes, der Forschung, der Technik und Magie, des Friedens, des Guten und nicht zu vergessen, die Stadt von Fero und seiner kleinen Bettmagierin. Ihr wurde Schlecht, sie würgte kurz und kicherte dann hämisch. "Wiederlich, wirklich..., aber gut. Jeder braucht ein Hobby, der eine tötet sie, der andere liebt sie und der letzte..." Sie lachte und ließ sich langsam auf ein Dach nieder. Der Geruch von Gewürzen und frisch zubereitetem Essen stieg ihr in die Nase. Sie krallte ihre Finger in die Ziegel des Daches und ließ sich kopfüber vom Dach hängen und sah in das Fenster darunter. Eine Küche, und eine Köchin. Ainityhl grinste. Zeit für's Essen....
Ainithyl legte den Offendeckel wieder drauf. Ein großes breites Grinsen lag auf ihrer Lippe. Der ausgelaugte Leib der Köchin hing zur hälfte im Offen. Mit ein bischen Glück würde das Haus in flammen aufgehen, ein schöner Gruß an Fero. Sie lachte. Die Seele dieses kleinen Lichts war zwar nicht sonderlich nahrhaft gewesen oder lecker, aber es hatte Spaß gemacht. Sie warf sich die blonde Haare zurück und sah sich um. Hier gab es eigendlich nichts mehr was brauch bar war. Sie ging zurück zum Fenster und sprang hinaus. Sie landete leise und geschmeidig wie ein Kätzchen auf dem Boden. Ein sehr böses und gefährliches Kätzchen, Ainithyl grinste und hob den Kopf. Keiner da, schade. Sie schüttelte enttäuscht den Kopf und ging hinaus auf die helle Straße. Die Straße führte zum Marktplatz und war mit Sonnenlicht geflutet. Ainithyl ging die Straße hinauf und sah sich um. Sie hatte die Stadt noch nie von innen gesehen. War doch recht schön, für Menschen. Sie schauerte und ging durch die Menschenmaßen. Als sie den Markt erreichte stieß sie erstmal eine Magd beiseite die ihr im Weg gestanden war und zertrat eine der Früchte die aus dem Korb das Mädchens gefallen war. Das Mädchen wollte was sagen, doch der Blick den Ainithyl ihr zu warf brachte sie zum schweigen. Ein Mann wollte ihr zu hilfen kommen und machte schon den Mund auf um was zu sagen, doch Ainithyl hielt ihm die Hand vor den Mund und stieß ihn weg. Er ruderte mit den Armen, doch fand er sein Gleichgewicht nicht mehr und kippte hinten über auf den Hintern. "Ach sei still, sie ist mir reingerannt....." Dann traf die anwesenheit einer Präsenz Ainithyl mit voller Wucht. Sie zuckte zusammen und sah sich um. Verdammt! Dies konzentration von Magie! Sie wirbelte herum und stürmte aus der Menschentraube die sich um sie gebildet hatte. Ainithyl rannte in eine Seitengaße und war dann verschwunden.
Sie stand in den Schatten und sah sich um. Fero war es nicht, dafür war sie nicht stark genug gewesen, aber.... sie war seiner so ähnlich. Eigendlich war es seine. Sie kniff die Augen zusammen und hielt nach Auren ausschau. Sie entdeckte diese besonders starke Macht, aber aber... Das war ein Kind, ein kleiner Junge!!! Teufel verdammt, wie sollte das denn bitte gehen! Er war von grund auf gut und.. Es war Fero's Macht. Halt mal.... Außer, außer dieser kleine Bastard da war Feros Sohn! Der Sohn von ihm und dieser menschlichen Hexe! Ainithyl brannte förmlich vor Wut. Aber dann kam ihr einen gute Idee. Sie schnippte mit dem Finger und die kleine Hexe die sie vor kurzem rekurtiert hatte stand neben ihr. Na eigendlich hatte sie ihre Freundinen getötet, sie gefoltert, pervertiert und vergewaltigt, aber das war ja nichts anderes als rekrutiert. "Siehst du den Jungen? Geh zu ihm, und sag ihm er soll das seiner Mutter geben, und das seinem Vater! LOS!" Sie gab dem Mädchen einen kleine silberne Schatule für Morrighan und einen Brief für Fero. Sie grinste verräterisch und bösartig. Die junge ehemalige Hexe, nickte eifrig und ging hinaus ins Licht der Sonne. Sie maschierte auf den jungen zu und sprach ihn an. Sie redete mit ihm einen ganze weile und gab ihm dann schließlich die Gegenstände. Dann kam sie zu Ainithyl zurück. "Er wird es ihnen geben.." sie nickte mehrmals und katzbuckelte vor ihrer Herrin. Ainithyl lächelte schmal und hob den Kopf ihrer Dienerin am Kinn hoch. Sah ihr in die Augen. "Gut gemacht, du böses Kind." Sie küsste das junge Mädchen und diese verschwand dann im Schatten. Ainithyl lachte leise. Der junge würde seiner Mutter ein Geschenk bringen das sie in einen tiefen Schlaf werfen würde und für Fero die aufforderung die Nathaia ihr auszuliefern....

Enregion streifte eigentlich nur zum zeitvertreib in der stadt herum, in der er gerade angekommen war. er war eben erst von einem seiner schon nichtmehr zählbaren streifzüge durch das land zurückgekehrt und wollte nun erleben, was sich so verändert hatte, seit dem er fortgezogen war.... es amüsierte ihn immer, die gedanken der ihn umgebenden menschen zu lesen und sich ihre intimsten geheimnisse zu eigen zu machen... es machte so herrlich spaß, sie damit zu konfrontieren, wenn sie gut gelaunt an ihm vorüberspazierten, ihn nicht wahrnehmen können, (da er ihre Gedanken manipulierte und sich aus ihrer wahrnehmung herausstrich)
gut gelaunt verpasste er gerade einer eingebildet herumlaufenden händlerin einen riesen schock, als er einen alten, fetten, schmierig erscheinenden mann ihr mitteilen ließ, er wüsste, was sie erst kürzlich beim örtlichen Händler hinter dem rücken des Verkäufers getan hätte...
höchst amüsiert verfolgte er, wie sie ihm auf´s höchste erregt eine deftige Ohrfeige verpasste und sich dann, verstohlen um sich blickend; entfernte, einen total verwirrten mann zurücklassend, der sich darüber wunderte, warum die dame ihm gerade eine ohrfeige und einen tritt in des mannes wertvollste zone verpasst hatte undjetzt erst langsam wieder klar denken konnte... die hypnose hielt noch ein bisschen an...
plötzlich bemerkte er, als er sich nach weiteren opfern umsah, die seinen drang, andere zu blamieren, befriedigen könnten, eine aura voll bosheit und dunkler gedanken... wer würde denn an sop einem schönen tag solch düstere pläne schmieden? enregion beschloss, sich die quelle der gedanken amal aus der nähe anzusehen. was sollte IHM denn schließlichauch passieren? er bestand ja schließlich aus purer magie und konnte magie wirken, wie die menschen sich bewegten... es bedeutete ja schließlich nichts für ihn, magie solchen ausmasses zu wirken, bei der normale Magiebegabte schon nahe dem Schwächezusammenbruch standen...
außerdem strahlte die aura, auf die er aufmerksam geworden war, eine kälte aus, die er schon so lange nichtmehr wahrgenommen hatte... konntes sein...? Er glaubte es nicht wirklich...
neugierig geworden machte er sich auf den weg zu dieser höchst interessanten präsenz... die den namen Ainithyl de Agar trug... (wirklich bemerkenswerter Name... wohl mit ziemlicher sicherheit ein mensch...)
aber erst mal abwarten...
enregion kam gerade noch rechtzeitig, um zu sehen, wie eine eine dunkle gestalt im schatten zu verschwinden versuchte...
er griff blitzschnell mit seinen magiefängen zu und bekam ihre innersten Gedanken zu fassen...
puh... ganz schön bösartig... vor allem, die Pläne, die sie mit diesem kleinen jungen hatte, dessen aura ihm irgendwie bekannt vorkam... er wusste im moment nur nicht woher.egal...
die Frau war jetzt wichtiger...
aber halt... jetzt war die frau verschwunden... enttäuscht, darüber, dass ihm ein neues opfer entgangaen war, dass soviel mehr anreitz geboten hätte, entkommen war, machte er sich auf den weg, dem kleinen jungen mit der interessanten aura zu folgen... vielleicht gab es da ja noch so manche gelegenheit...?

Fero presste seine Frau an sich und lächelte sie an.
"Hmm, ich hätte heute noch viel zu erledigen, aber..."
Fero sah an Morrighan herab, über ihre Lippen hin zum Hals und der stelle an der sich der Morgenmantel verschloss. Er lächelte und wiegte den Kopf.
"Ein klein wenig Zeit findet sich immer..."

Enregion umstreifte nun den kleinen jungen, den er eben erst auf der straße gefunden hatte. er war sich nun sicher, seine aura zu kennen... wenn er doch nur wüsste, woher...
den jungen selbst konnte er nicht kennen... dafür war er zu jung... das sagten ihm auch die Gedanen des kleinen...
aber da: "...Fero Agitare..." woher kannte er nur diesen namen... irgendwie kam ihm das bekannt vor... aber wer war das nur?
ja, sicher der Vater des kleinen... aber wie konnte ein Mensch ein solches alter erreichen, dass Enregion ihn nahezu vergessen konnte?
er streifte nun seit einer halben ewigkeit über die welt, auf der suche nach wesen, denen er vertrauen konnte...
allerdings hielten alle diese gedanjken ihn nicht davon ab, den kleinen jungen hin und wieder seltsame verhaltensweisen ausführen zu lassen...
aber was war das? irghendwie war das kleine menschen kind nicht anfällig auf Enregion´s Versuche, ihn in den seltsamsten positionen herumhüpfen zu lassen...
wie schaffte dieses kleine "Gör", so bezeichneten ja die menschen kleine "kinder" (schon ein seltsamer ausdruck für menschenjungen) die nicht nach der nase der menschen tanzten...
naja... wenn das kleine junge nicht wollte... er musste plötzlich stark gegen den drang ankämüfen, den jungen anzzusprechen... das könnte schwerwiegende folgen haben, wenn er Enregion´s nicht gerade schwach zu nennender macht widerstehen konnte...
Er war schon außerordentlich gespannt darauf, was ihn noch alles erwarten würde, wenn er diesem stürmischen jungen menschen folgte...
Menschen waren ja so amüsant...

Ein angenehm warmer Wind strich über die Terasse.
Morrighan lächelte Fero an.
"Was, Schatz?"
fragte sie ihn mit leicht neckischem Unterton.
Sie beugte sich vor und küsste ihn sanft neben seinem Mund.

Fero schloss die Augen und legte den Kopf in den Nacken.
"Blöde frage...."
er legte seinen Hände an ihre Tailie und legte den Kopf ein bischen mehr zur seite.
Seine Gedanken schweiften in die Erinnerungen ab und er lächelte sanft. Er musste das die Nacht denken in der sie zusammen Jasmina das Leben geschenkt hatte. Er biss sich kurz auf die Lippen und sah dann auf.
"Daryll.."
Fero zog seine Hände von Morrighan's Körper zurück.
"Was machst du denn hier?"

ernregion folgte dem kleinen menschenjungen zu einem menschlichen haus, das wohl seine heimat sein musste... das entnahm er der sicherheit, mit der der kleine sich hier bewegte.
der junge durchquerte das haus, bis er auf zwei menschen stieß, von deren auren er eine kannte...
sie war der des jungen zum verwechseln ähnlich... wieder fragte er sich, woher er sie kannte...
vorsichtig umschwebte er die drei menschen, wobei er sorgfältig darauf achtete, seine aura nicht offensichtlich werden zu lassen...
wenn schon der junge einigermaßen mächtig war, was würden dann erst diese beiden ausrichten können?
vorsichtig versuchte er, eine verbindung zu dem mann und der frau gleichzeitig herzustellen, um nähere informationen über ihn zu bekommen...
die frau und der mann schienen sich zu "lieben", wie die menschen das nannten... sie konnten anscheinend ncht voneionander lassen...
manchmal wünschte sich enregion, ach eine partnerin zu haben, mit der er durch die zeiten wandern konnte... aber dieser wunsch würde wohl auf ewig unerfüllt bleiben...