Langweilig

Ainithyl saß auf der Stufe des Tempels und stocherte mit dem Finger in dem Körper der ehemaligen Geweihten herum. Hübsches Ding war sie gewesen. Nun lag sie da. Ihr Körper mit dem Kopf nach unten auf den weißen Marmor treppen. Ainithyl wackelte mit der Nase und sah in die leblosen und leeren grünen Augen des Mädchens. Ihre Sommersprossen waren immer noch gut sichtbar, aber auch sie waren der fähle des Todes nicht gewachsen. Ihre schönen roten Haare waren an der Schläfe verklebt vom dem Blut. Sie war mit dem Kopf aufgeschlagen und das Blut in strömen aus ihr geflossen. Wie ein Wasserfall die Treppe hinunter.
Warum musste sie auch fliehen, Ainithyl hatte sich mit ihr ein wenig vergnügt. Das Mädchen war noch Jungfräulich gewesen... Ainithyl glitt ein lächeln über die Lippen und dann seufzte sie, was für einen verschwendung. Hätte eine gute Dienerin abgegeben. Ainityhl sah auf die Brust des Mädchens nieder. Ihre Kleidung war zerrissen. Sie hatte mit dem Blut der Lichtpriesterin ein Gedicht auf ihre zarten und weichen Brüste geschrieben. Sie warf noch einen Blick auf den Scham des Mädchens und verzog das Gesicht, wirklich ein Jammer, sie hätte talent gehabt... welch verschwendung eines Geschenkes....
Ainithyl legte sich zurück und verschränkte die Arme hinter dem Rücken. Gott war das hier langweilig. Fero hatte sich in seiner Festung mit dieser Bettmagierin und seinen Bälgern verkrochen. 5 Stück, das schlug doch dem Faß den Boden aus! Und diese kleine Hexe und ihr Huhn waren auch nirgends zu sehen. Ainithyl warf mit einer Handbewegung ihre Haare nach hinten und streichelte sich selbst über die Brust.
Sie gab ein schmatzendes Geräusch von sich, aber zumindestens hatte sie nun eine ordentliche Mahlzeit gehabt. Der Tempel im hintergrund war vollkommen vernichtet. Die Säulen eingeschlagen und zerbrochen. Gewaltige Eisklötze standen irgendwo herum, hatten Tiere und Menschen eingefroren. Und überall waren die Gliedmaßen von Menschen verteilt. Die Wände und Böden mit Blut übersäht und mit blutigen Runen bemalt. Aber Seelen? Hier würde niemand Seelen finden. Ainithyl rieb sich den Bauch.
Dann bis sie sich kurz auf die Unterlippe und richtet sich auf. Sie streichelte sich langsam über die Innenschenkel. Allerdings hatte sie das Mädchen hier nicht wirklich befriedigt. Ein Mann wäre mal nicht schlecht...
Ainithyl hielt innen und sah nach vorne auf den Pfad der zum Tempel führte. Kam da nicht jemand? Auf jedenfall waren da Auren von Kriegern. Achja genau, dieser junge Bursche.. Sie hatte ihn laufen lassen. Wollte ihn eigendlich später jagen. Wenn sie liefen machte es ihr mehr spaß, muss wohl hilfe geholt haben. Ainthyl zuckte mit den Schultern. Zu spät. Sie grinste....

Dae ging grinsend auf Ainithyl zu.
"Ein schaurig schönes Gemetzel habt ihr hier veranstaltet, ich muss sagen, wirklich schön."
Dae's Blicke wanderten von der Dämonin zu dem jungen Mädchen, welches einen abstoßenden, jämmerlichen Anblick bot.
Schließlich begutachteten die Augen des Engel den Teil des Tempels, den er von seinem Standpunkt aus einsehen konnte.
"Und hats Spass gemacht? Ihr habt mir ja auch wirklich nichts übrig gelassen....schade..."

Entsetzt starrte Namaly auf das Bild der Zerstörung, das sich ihr bot. Da saß jemand, vor ihm die Leiche eines Mädchens, und eine gewisse Person mit rabenschwarzen Flügeln. "Dae, Tod und Zerstörung ziehen Euch wohl an wie ein Magnet das Eisen", zischte sie leise und huschte, gedeckt durch einige Trümmer, lautlos näher.

Ruhig Jun... was ist denn?
Die Stute war schon seit einiger Zeit unruhig und hatte einen eigenen Weg eingschlagen. Amaya wusste, dass sie ihr dabei vertrauen konnte. Entweder war der Weg, den sie gewählt hatte nicht sicher genug, oder Jun fühlte etwas, das sie erforschen musste. Die Stute würde es schon wissen... also hatte sie sie gewähren lassen, aber jetzt gebärdete sie sich als hätte ein Dämon von ihr Besitz ergriffen... doch das konnte nicht sein, das hätte Amaya bemerkt.
Ruhig meine Schöne...
Sanft tätschelte Amaya den Hals der Stute und rief einen Adler, der hoch über ihren Köpfen kreiste, bat ihn sehen zu dürfen, was er sah und der Adler erfüllte ihre Bitte. Mit Schrecken sah Amaya was im Tempel des Lichtes geschehen war. Diese Priesterin auf den Stufen... das Gedicht... ja ein Gedicht...
Flieg tiefer Bruder Adler...
Der Adler flog tiefer, ließ seine Augen über das Gedicht schweifen, Amaya zuckte zusammen, ließ den Adler wieder steigen und bat ihn den Ort zu verlassen... zu große Gefahr ging von dem aus, was hier geschehen war. So tätschelte sie kurz Jun's Hals und hieß sie laufen.
Ich rufe dich, wenn ich dich brauche meine Schöne...
Amaya setzte ihren Weg zu Fuß fort... doch für sie war es kein weiter Weg... ein wenig die Lehren Fero's nutzen... und schon war sie an den Stufen des Tempels. Sie blickte kurz zu der Frau auf, die dort stand und sich offenbar auch noch langweilte, sie sah Dae und schüttelte den Kopf, Dann hockte sie sich auf die Stufen neben die Frau und berührte kurz den Kopf der Priesterin. Sie war tot... doch nur weil sie gefallen war.
Wahrhaft mutig, was hier veranstaltet wurde... wehrlose zu töten... wie stark man dafür doch sein muss.
Amaya's Stimme triefte nur so vor Sarkasmus.

Ainithyl legte den Kopf schief und blinzelte die Kriegerin an. "Bitte? Kannst du dich nicht einfach erst vorstellen, oder hat dir das keiner beigebracht? Keine Maniren die Leute hier." sie tat entrüstet und legte eine Hand auf die Brust. Dann sah sie Dae an. Und musterte sie kühl. "Dacht mir schon fast das ihr kommen würdet. Och spaß gemacht? War nur ein dummes Mädchen, ist sogar noch weggerannt. Dumm natürlich. Aber schade, wirklich eine verschwendung. Auf der Straße hätte sie sich besser gemacht als unter weißen Gewändern und im Tempel.." Ainithyl hob die Augenbraue und sah zu dem Mädchen hinab. Sie drehte sich um und sah in den Tempel eingang. Die Macht das Lichtes war verschwunden. Bis auf..
Die blonde Frau kam auf Namaly zu. Immer näher als würde sie spüren das Namaly da war. "Is ja lustig. Hab ich dich etwa übersehen?" sagte sie in Namalys Richtung und warf dann einen Blick zurück. "Jetzt wird es aber voll hier... aber gut gut, dann ist mir wenigstens nicht mehr langweilig. Hm aber eigendlich wollte ich jemand ganz anderes dahaben.." sagte die Frau und legte eine Finger auf die Lippen. Sie sah Amaya mit ihren tief eisblauen Augen an und lächele schmal, so als würde sie Amaya kennen. Sie musterte sie von oben bis unten und hob einen Augenbraue. "Kann es sein das du ziemlich viel Kontakt zu jemanden namens Fero hältst?" Ainithyl löste sich in Luft auf und tauchte hinter Amaya wieder auf, sie schnüffelte an Amaya. Dann wand sie sich wieder ab und hielt sich die Nase zu. Wedelte mit der Hand als wolle sie einen Hund vertreiben. "Sag mal kennst du sowas wie eine Badewanne gar nicht? Ist ja wiederlich..."

Amaya lächelte leicht abschätzig und schüttelte nur den Kopf.
Da ist aber jemand von sich überzeugt. Du hältst dich wohl für was ganz besonderes... weil du diesen wehrlosen Tempel und seine Bewohner zerstören konntest, ja? Ihr seid doch alle die selben.
Kopfschüttelnd Hob Amaya die Priesterin hoch. Dass sie nach Fero gefragt und beschnüffelt wurde kostete sie nur ein kurzes Lächeln. Sollte diese Person sich doch für das A und O halten, für Amaya war sie ohne Bedeutung.
Wieviele von euch Überheblickeiten muss man eigentlich noch ertragen? Überall lauft ihr einem über den Weg und denkt was besonderes zu sein, wenn ihr Tempel des Lichts überfallt...
Sie lachte leise und trug die Priesterin in den beinah vernichteten Tempel hinein, was sich nicht grade als einfach erwies, aber der Leichnahm sollte nicht so auf den Treppen liegenbleiben, das musste nun wirklich nicht sein. Amaya ignorierte es, dass sie dadurch mit dem Blut der Priesterin befleckt wurde, sie ignorierte die Person, die schuld an dem allen hier war, wenn sie was wollte würde sie schon kommen.
Hier ist es besser...
Sie legte den Leichnahm auf den Platz vor dem Altar und erbat das Geleit und den Schutz der Gottheiten die hier angebetet wurden für die Verstorbene, dann wandte sie sich langsam wieder um und ging nach draußen, zurück zu den anderen. Die Blutspuren vom Mantel verschwanden noch während sie zurückging, gutes Material. Sie lächelte vor sich hin und wischte sich die Hände am Mantel ab.
Habt ihr denn nichts besseres zu tun? Eine kleine Herausforderung suchen zum Beispiel... jemanden, der sich auch wehren kann? Wie die dunklen Horden des Rabenordens? Das sind wenigstens noch Ansätze von Herausforderungen.

Ainithyl verschränkte die Arme hinter dem Rücken und wippte auf den Fussballen vor und zurück. "Das sind ziemlich einseitige Worte. Ein wenig langweilig. Sozusagen die standard Aussage einer Heldin nicht wahr....
Ich will ja nicht hämisch sein, aber das Gebet hättet ihr euch Sparen können. Ihre Seele fährt garantiert nicht mehr in den Himmel auf. Aber ist ja egal, ich suche meine Herausforderung schon, sie versteckt sich nur vor mir... sonst hätte ich euch ja nicht nach Fero gefragt oder?" sie hörte mit dem Wippen auf und sah Amaya unumwand an. Sie lächelte schmal und blickte an ihr vorbei zu dem Körper des Mädchens. Sie seufzte kurz. Wirklich eine verschwendung. Dann fiel ihr Blick auf Amayas Brust. Kurz verzog sich ihr Mund fast unmerklich zu einem lächeln und ein glitzern huschte über ihre Augen. Dann sah sie der Kriegerin wieder in die Augen. Sie umrundete die Frau ein paar mal und mustere sie von oben bis unten. "Und ihr seid besser? Namenlose in Lack und Leder.... habt ihr nicht auch schon Menschen getötet? Sicherlich. Eure Vergangenheit spricht für euch Amaya T'Yra." sie blieb neben Amaya stehen und beugte sich zu ihrem Ohr vor und flüsterte. "Übrigens schöne Brüste...." Ainithyl ging noch ein paar Schritte und blieb neben einer zerstörten Säule stehen. Sie lehnte sich dagegen. "Also wo find ich Fero..."

Amaya zuckte mit den Schultern.
Eine Bitte ist nie vergebens... zumindest ist es ein Versuch, den andere nicht unternommen haben... und man sollte niemals nie sagen, nicht wahr?
Sie grinste die Frau vor sich an, scheinbar konnte sie sie mit ihren Aussagen und Blicken nicht aus der Ruhe bringen... nun ja, Amaya war immerhin auch unter Kriegern aufgewachsen und es gewohnt von oben bis unten betrachtet zu werden, dumme Witze zu hören und mit Blicken ausgezogen zu werden.
Danke... deine sind aber auch nicht schlecht...
Sie zuckte erneut mit den Schultern.
Was fragst du mich wo Fero ist... ich bin doch nicht sein Aufpasser... ruf einfach nach ihm, er wird schon kommen, wenn du laut genug bist.

Namaly machte mit ihrer Hand eine abfällige Bewegung und setzet sich auf eine geborstene Säule. Sie wurde nicht ganz schlau aus dieser Frau, die lässig herumscharwenzelte, das Blut iher Opfer an den Händen und den Kleidern inmitten der Zerstörung, die sie angerichtet hatte. Amaya rückte in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Frau, und Namaly verharrte gespannt, bereit, auf jedwege Situation reagieren zu können.

Ainithyl grinste breit und deutete eine verbeugung an. "Ich weiß, aber danke für das Kompliment. Sagen wir es mal so, selbst wenn ich schreien würde Fero würde nicht kommen. Schade eigendlich. Lässt seine Tochter so allein zurück." jetzt wo sie es sagte. Sie hatte tatsächlich irgendwo ähnlichkeit mit Fero.
Ainithyl drehte sich auf den Zehenspitzen herum und wiegte den Kopf. Dann riss sie die Hand hoch und die Säule auf der Namaly saß wurde zerrissen. Spliter und Staub qualmte auf. Die Teile flogen Meter weit , aber Namaly würde nichts passieren. Das war ja auch nicht beabsichtig gewesen, noch nicht. Ainithyl lächelt kindlich. "Tut mir leid, aber ich mag es nicht beobachtet zu werden." sie legten den Kopf schief und kicherte. "Ihr seid niedlich. Ich bin Ainithyl de Agar."

Amaya überlegte einen Moment, die Tochter...? Sie zuckte mit den Schultern.
Tja, dann bist du entweder nicht interessant genug für ihn, oder er hat besseres zu tun als deiner Belustigung zu dienen, ich für meinen Teil versteh das durchaus... wie gesagt, von euch gibt es mehr als genug.
Sie blickte zu Namaly und ging auf sie zu.
Hallo Namaly...
Ihr Hand streckte sich der Kriegerin entgegen.

Mit einem kleinen Salto flog Namaly durch die Luft und landte sicher auf der Erde. Sie lächelte leise, als wäre nichts passiert. Sehr offensichtlich diese Handlung für sie als Magierin. Spöttisch sagte sie: "Euch beobachten ist für Euch das kleinste Übel nach dem, was Ihr hier angerichtet habt. Ainithyl de Agar ist also Euer Name? Meint Ihr, daß ich jetzt entsetzt sein sollte, daß Fero Euer Vater ist? Nein, egwißt nicht. Doch nun, mein Name ist Namaly nuy Sikajena, und sollte dieser kleine Zauber ein Angriff sein?"
Sie lachte wieder mit funkelnden Augen. "Hallo Amaya, lange ich gesehen, oder?"
Sie drückte Amayas Hand und vershränkte ihre Arme dann vor der Brust.

Ainithyl hob die Hände abwehrend und kicherte. "Nicht so stürmich, ich bekomm ja noch Angst!
Nein das soll euch nicht verängstigen. Wäre auch verdammt dumm wenn ich auf so einen wie den Stolz sein könnte. Aber mich interessierte mehr warum ihr so einen aufstand macht. Um das bischen Vieh und Unterhaltung hier..." Ainithyl lächelte und lehnte sich wieder gegen eine Säule. Sie streckte sich und lächelt vor sich hin. Was die hier für einen Aufstand machten nur wegen ein paar Toten und einem zerstörten Tempel. So ein blödsinn. Ein sanfter Wind wehte über die Stufen und bließ den Staub der sich hier und dort gelegt hatte fort. Das Eis schmolz ganz langsam und das Wasser sammelte sich und vermischte sich mit dem Blut das auf dem Boden war.
"Nein war kein Angriff, nur eine Anrede.."

Wer macht denn hier nen Aufstand?
Amaya lachte leise.
Ich frage mich nur warum man für sowas seine Energie verschwendet... Ich meine... ach, was solls. Du bist du... und keine Kriegerin, die Herausforderungen sucht. Aber ich hätte mir eigentlich denken können, dass jemand wie du das nicht kapiert, denn sonst wärst du ja wohl nicht hier.
Sie zuckt mit hämischem Grinsen die Schultern und sieht sich um. Hier ist wohl ohnehin nicht mehr viel zu machen und Amaya ist ja nun nicht die Feuerwehr für die Tempel des Lichts, diese Woche hat sie schon 2 von denen einigermaßen gerettet und keinen Bock jetzt dieses Wesen vor sich aufzuschlitzen und alles wieder rauszuholen... sollen die Götter sich doch mal selber um ihre Angelegenheiten kümmern.

"Meint Ihr, es hat mich verängstigt?"
Ihre Stimme wurde sehr kalt, als sie fortfuhr: "Ja, das bißchen Vieh, aber Euch wird es noch leid tun, das ganze hier angerichtet zu haben."
Sie war aufgebracht, blieb aber äußerlich ruhig.

Ainithyl lachte. Und verstummte. Sie senkte den Kopf. Diese Kriegerin in dem schwarzen kapierte es wohl nicht. Aber gut, das war ja nicht selten, das die zuviel auf den Kopf bekommen hatten. Sie suchte die Herausforderung, die Spannung das Abenteuer! Aber es wollte ja keiner... Sie ballte die Fäuste.
Sie hob den Kopf und lächelte schmal. "Vielleicht seit ja ihr die Herausforderung die ich suche. Die Pristerinnen hier waren nun leider keine Gegner... nicht mal ihre Magie. Einfach öde. So beeindruckend wie einen Kuh auf der Wiese, wirklich. Aber hier hab ich ein zwei........" ein langer Blick auf Namaly unterbrach den Satz und mit einem hämischen lächeln auf den Lippen fuhr sie dann fort. "Eine Kriegerin der CME, also Amaya, seid ihr eine herausforderung?" Ainithyl zwinkerte der Kriegerin mit dem Zopf zu und kicherte. Das würde noch lustig werden. Aber erst mal...
Sie sah sich um, "Moment hab fast was vergessen"

Das ist alles?
Amaya lachte.
Also weißt du... ich hab eigentlich genug vom Kampf gegen euch... aber wenn es wirklich nur das ist was du suchst... oder brauchst du mal ordentliches Blut?
Sie lachte leise.
Hör mal... ich weiß ja nicht wo dein Problem ist... gibt ja nun wirklich genug Krieger die du zerfleddern kannst, du kannst dich mit ganzen Armeen anlegen wenn du willst, oder in einen Vulkan springen... ich meine... was soll denn diese ganze Wut in dir? Hat dir jemand eine Laus auf die Leber gesetzt und die kitzelt dich jetzt, oder was?

Ainithyl lächelte schmal. Ihre Fänge glitzerten in der Sonne. "Ich hab nicht von dir erwartet das du das verstehst. Ich erwarte auch nicht das du dich provozieren lässt. Da merkt man einfach wer ein Krieger ist und wer nicht. Was heißt anderer Krieger zerfleddern. Hier geht es nicht um den Spaß an der freude. Alles hat eine bestimmung im Leben. Alles hat einen Sinn. Meine Aufgabe ist es die zu zerstören, die Verräter zu suchen und zu rekrutieren. Und sei mal ehrlich, wow wenn ich mir vorstelle was du mit den Kräften von Fero alles machen könntest.... " sie stieß einen leise Pfeifen zwischen den Zähnen hervor...

Soso... du suchst also nur nach Verrätern... na hier findest du die wohl kaum, aber versuchs doch mal in den feinen Etablissements der Stadt.
Sie zwinkerte Anithyl zu. Im Grunde konnte sie es ihr nicht mal verdenken, Verräter waren eben nie besonders beliebt. Aber in dem Fall... ging es wohl um die Verräter, die eigentlich gut waren, naja, das war ihre Sache.
Ich würd dir ja gern dienlich sein, nur bin ich weder ein Verräter... zumindest weiß ich davon nichts, noch weiß ich wo Fero ist... Und rekrutieren lass ich mich auch nicht... ich hab genug zu tun mit dem, was meine Herkunft mir auferlegt, da brauch ich nicht noch zusätzliche Aufgaben... und Fero's Kräfte... nein danke, ich bin mit meinen zufrieden.

MIt einem kleinen Satz stand Namaly auf einem Stein. Seltsames Gerede, das wurde ihr zu undurchsichtig. Nicht daß es ihr etwas ausmachte, daß Ainythl sie anscheinend nicht für wert hielt, sie zu beachten, aber was sollte das hier jetzt eigentlich?

Neferie hatte den ganzen Tag schon ein seltsames gefühl gehabt. Sie hatte sich mit Namaly treffen wollen, aber sie war nicht zum Treffpunkt gekommen. Wobei, sie war wohl kurz hier gewesen, was die Spuren zeigte.
Neferie folgte ihnen soweit sie diese sehen konnte. namaly war schliesslcih eine Waldläuferin und darauf geschult, keine zu hinterlassen. Gerade, als Neferie nicht mehr wusste, so sie Namaly finden konnte, hörte sie Stimmen aus einem Tempel, der hier war. Sie ging darauf zu, weil sie Namaly dort vermutete. Das Bild, das sich ihr dort bot, war erschreckend. Aber die Tatsache, Ainithyl dort zu sehen, gefiel ihr noch viel weniger. Sie blieb stehen und überlegte kurz.

"Hey wo willst du denn wieder hin? Angst? Hätte fast gemeint das du eine Kriegerin wärst, gehörst aber scheinbar auch nur zu dem Vieh hier..." Ainithyl machte eine bewegung mit der Hand die die Leichen einfasste. Sie lächelte und sah Amaya an. "Ist verständlich, wer will schon die Kräfte eines Verräters. Aber eins kann ich nicht verstehen. Ich würde dir einen neuanfang bieten....." sie brach mittem im Satz ab. Und starrte aus großen Augen Amaya an.
Ainithyl's Kopf zuckte herum. Sie starrte zu Neferie. Ein bösaritges Lächeln huschte über ihren Mund und gab einen Blick auf ihre langen weißen Fänge frei. Die silberen Aura der Augen schimmerte bis zu Neferie, ihre gepflegten Fingern verwandelten sich in langen scharfe Klauen. "Sieh an...." sagte sie noch, dann war sie mit einem Satz und drei vier Schritten schon halb bei Neferie. Ihre Haare wehten im Wind und machten den Eindruck als würden sie ausreisen. Sie hielt einen Hand nach vorne auf Neferie zu, von ihr ging ein hellblaues Schimmern aus, wie ein Schild. In der rechten konnten man ein Schwert erkennen. Eine Einhänder, eine Mischung aus Rapier und Langschwert. Die Klingen Eisblau, das Heft aus Silber mit Wolfsköpfen bestückt und der Griff mit rotem Bann um bunden. "Deine Seele gehört mir Hexe!!"

Neferie hatte zwar mit einem Angriff gerechnet, aber nicht, dass er so schnell kam. Instinktiv baute sie einen Schild auf, aber es war weder der des Eisvogels, noch der des Stabes, es war ein andrerer. Er schien Energie aus der Umgebung aufzunehmen und kostete Neferie um einiges weniger an Kraft. Sie blickte Ainthyl entschlossen an.
"Ich gebe sie dir aber nicht!"
Der Schild leuchtete Eisblau und aus der Umgebung schwebten immer wieder kleine Lichtkugeln auf den Schild, um ihn zu stärken. Neferie wusste nicht, wie sie diesen Zauber wirkte, sie hatte ihn rein instinktiv gewoben.

Ainithyl stockte für einen kurzen fast unscheinbaren moment und rammte mit ihrem Schild das von Neferie. Ein Ruck ging durch beide Schilder. Sie leuchteten hell auf und flimmerten unschön. Ainithyl stemmte sich dagegen und ballte die Faust. Ihre Schild explodierte förmlich und neutralisierte Neferies mit. Eine starkte Druckwelle warf alles in der Gegen um, sogar einen Felsbrocken der auf der Ebene lag rollte sie zur Seite.
Die blonde Frau wurde herum geschleudert, landete aber geschickt auf ihren Füßen und berührte ganz sanft mit der linken Hand den Boden, als würde sie ihn streicheln. Sie lächelte und ihr Körper verschwamm vor Neferies Augen. Vier. Nein sechs. Oder doch acht!? Von Ainithyls Ebenbildern umkreisten Neferie und alle begannen gleichzeitit mit dem Angriff. Aber nicht parallel oder den gleichen Angriff. Nein absolut unterschiedliche in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Sie würden alle kurz nach einander Neferie erreichen. Für ein Schild war es zu spät. Was würde diese Hexe nun machen... Alle 8 Angreiferinen lachten laut, bösartig und Markerschütternd

Neferie hatte sich abgerollt und war gerade am Aufstehen, als Ainthyl sich... vermehre. Sechs, nein Acht? mal und sie begannen alle mit Angriffen.
Neferie sah sich eine großem Problem gegenüber, sie würde nie allen ausweichen können...
Den ersten beiden konnte sie gerade noch Ausweichen, aber der dritte streifte Neferie und sie wirbelte gherum. Ihr Ärmel war zerissen und es sickerte Blut hindurh, aber Neferie bemerkte es kaum, denn dass war noch das kleinere Problem. Zwei weitere Angriffe, aus zwei verschiedenen Richtungen kamen, wirbelten auf Neferie zu. Sie sprang mit Hilfe eines Levitationszaubers in die Höheund konnte in letzer Sekunde dem Angriff entgehen, allerdings war der zauber, aufgrund der kurzen Zeit nur schwach gewsen und Nefirie landete wieder am Boden, direkt kurz vor dem Aufschlag der letzen Angriffe, und sie konnte nichts mehr dagegen tun.

Ainithyl lachte sie wirbelte herum. Sie tauchte unter dem Arm von Neferie durch und drehte ihr ihn auf den Rücken. Sie hob das Schwert auf Hals höhe und ritzte nur ein bischen die Haut von Neferies Hals an. Langsam beugte sie sich vor. Der kalte Stahl ihres Schwertes hinterließ Erfrierungen auf der nackten Haut der Hexe. Vorsichtig leckte sich das bischen Blut von ihrem Hals und hob ihren Arm noch höher. "War schon nicht schlecht, aber immer noch zu schlecht.." Neferie spürte wie es um ihren Arm warm wurde. Ainithyl sammelte ihre Energie und entlud sie in einem Energieball in Neferies Rücken. Er würde sie Meter weit befördern. Mindestens bis zu Namaly und Amaya hinüber.
Die blonde Dämon wirbelte herum und steckte das Schwert mit der Spitze in den Boden. Das Gras herum wurde erst braun und dann tief schwarz alles um sie herum starb ab, die Kälte war alles vernichtend. Neferie musste ganz schön gefroren haben. "Hmm du bist keine Herausforderung. Aber vielleicht helfen dir ja die beiden netten Damen dort drüben..." sie nickte zu Amaya und Namaly. Dann sah sie Dae an. "Das müsste doch ganz euer geschmack sein oder Schatten der Engel?"

Neferie wurde von ihr gepackt und war nicht mehr sehr Bewegungsfähig. Dann spürte sie spürte die Eisige Kälte an ihrem Hals und den kurzen Schmerz... Ihr wurde immer kälter und sie begann zu zittern. Es war furchtbar kalt... und acuh wenn Neferie selbst immer am liebsten auf Eismagie zugriff, war sie nicht davor geschützt.
Dann spürte sie die große Hitze und bevor sie ncoh igendeinen gedanken fassen konnte, spürte sie schon den Energeischlag.
Mit einem Schmerzenslaut flog sie ein Stück über den Boden. Damit hatte sie nicht gerechnet, mit so was rechnete sie nie, das war das Problem. Vor Neferies Augen verschwomm alles, ihr war kalt und ihr Rücken schmerzte fürchterlich. Dann wurde alles dunkel um sie herum...

Ainithyl sah sehr selbstzufrieden und schadenfroh wie Neferie knapp über dem Boden zischte und vor den Stufen des Tempels aufschlug. Sie überschlug sich ein paar mal. Ihre Glieder wurde um sie herum gewickelt und schlugen ebenfalls sehr hart auf den Boden auf. Sie würde jede Menge an blauen Flecken und Schürfwunden haben. Ainithyl lachte und hob das Schwert. Sie wirkte sehr zufrieden und ging langsam auf den Tempel wieder zu. Wie lächerlich und armseelig. "Wirklich armseelig... " murmelte sie als sie langsam zurück ging. Immer noch die offensichtlich Bewusstlose Neferie im Auge.
Ainithyl warf sich die Haare zurück in den Nacken und schien etwas zu überlegen. Ihr Schwert schimmerte bläulich in der Sonne und baumelte beim gehen immer knapp über dem Boden. An einer Stelle rollte noch ein einzelner Tropfen Blut von Neferie von der Klinge. "Mal sehen was ich jetzt mit dir mache..."

Neferie wurde langsam wieder wach. Sie sah Ainthyl vor sich stehen. Neferie rappelte sich, obwohl ihr alles weh tat auf und so saß sie vor Ainithyl.
"Aha, alleine hättest dus wohl nicht geschafft oder wie? Nur mit Acht!"
Neferie wusste,dass das was sie sagte, ihr nur noch mehr Ärger einbringen würde, aber das war ihr egal. Sie blickte die Dämonin entschlossen an.

Ainithyl hob die Hand und kicherte. "Das ist lediglich ein fehler deiner Sinne. Ich war nur eben so schnell das du gemeint hast es wären 8...." ihre Hand sauste nieder. Sie würde wohl treffen. Neferie kniete vor ihr wie ein hilfloses Hündchen. Sie hatte ihr mit der Faust voll auf die Wange gezielt. Der Schlag würde seinen Tribut vordern. Gleichzeitig trieb sie ihr Schwert in ihr Oberteil und nagelte es an den Boden. Wahrscheinlich würde es zerreisen wenn Neferie herum geworfen werden würde. "Dummes Kind..."

Neferie wurde vom Schlag zurückgeworfen, vor ihren Augen tantzen lauter Sterne. Ihre Wange schwoll recht schnell an und schmerzte fürchterlich. Dabei riss der Stoff ihres Hemdes. Allerdings truf sie noch ein Oberkleid (blöde zu beschreiben, siehe link unten), das intakt geblieben war. Neferie hielt sich die schmerzende Wange und zog sich das Oberkleid fester. Sie überlegte, was sie tun könnte,wenn sie doch mehr über die Magierinnen der Nithaia wüsste.
"Was willst du eigentlich von mir...außer mich töten? Wen ich doch so schwach bin, wie du sagts, bin ich doch keine Gefahr für dich, hehe.."
Sie lachte ein wenig sarkastisch, lies aber dann bleiben. Neferies Blick wurde trotzig, soweit es ging, denn ihr gesicht tat höllisch weh und brannte.

Ainithyl umschloss ihre Klinge fester und führte sie zum Kinn des Mädchens. Sie hob das Kinn von Neferie mit der Spizte des Schwertes höher. Die kälte brannte schon so kalt war es. Die Luft um Ainithyl war so weit abgekühlt das sie wie Nebel an ihre herab lief. Ainithyl tat noch einen Schritt auf Neferie zu. Und trat ihr die Hände vom Körper weg. Sie war überlegen, und das genoss sie. Die Macht verderben über einen unterlegen zu bringen war eine herrliche Nahrung für ihr Ego. Sie lächelte und lies das Schwert nach unten wandern. Fuhr Neferie mit der Spitze über die Brust und stemmte es dann zwischen ihren Schenkeln in den Boden und beugte sich hinab. Sie griff nach dem Hals von Neferie und hob sie hoch. "Will dich doch gar nicht töten...noch nicht. Zuerst." Der Unterton war mehr als böse. Ainithyl ließ das Schwert im Boden stecken und griff mit der zweiten Hand nach Neferies Tailie. Das Mädchen hang relativ hilflos Centimeter über dem Boden. Ainithyl kicherte und legte langsam ihre Hand auf den Beckenknochen der kleinen Hexe.

Neferie funkelte Ainirhyl an und murmelte einige Silben. Der Eisvogel Huartelan entsprang ihren Amulett und flatterte wild vor Ainthil herum. Er pikte immer sieder nach ihr, weniger, um sie zu verletzen, was wohl nicht funktioniren würde, sondern, um sie abzulenken. Ainthyl hatte sie zwar noch mit der einen Hand festgehalten, aber Neferie gelang es aufzuspringen. Sie versuchte wie zuvor, als sie unterbweusst den dchuld gewoben hatte, in der Umgebung Engergie aufzusammeln. Sie schaffte es auch, so langsam verstand sie das Prinzip. Sie bildete keinen speziellen zauber, aber sie entlies die Lichtkaskaden auf Ainithyl. So kam sie endgültig frei, aber Nefeire taumelte ein wenig. huartelan war zu ihr geflogen und hatte sich auf ihre Schulter gesetzt. Schnaufend lehnte sich Nefier an eine der kaputten Säulen.

Zuerst hatte Namaly nicht eingegriffen, aber nun steckte Neferie in ernsten Schwierigkeiten. Mit einem hellen Ruf sprang sie zu Boden und hob eine Hand. Leise murmelte sie etwas und beschwor innerhalb von Sekunden den Sonnenwind, aber in fast voller Stärke. Staub wurde in die Luft geschleudert, und die Kraft des Windes mußte Ainythil mit voller Wucht von Neferie fortschleudern. Mit der anderen Hand warf sie einen starken Lichtball direkt hinterher.

Ainithyl hatte zu spät erkannt was Namaly vor hatte. Sie reagierte im letzten moment bevor sie davon geschleudert wurde und packte Neferie an den Haaren. Sie würde mit gerissen werden. Aber in der Luft musste Ainithyl sie los lassen, sonst würde der Lichtball ihr ziemlich weh tun. Sie wirbelte herum und rief nach ihrem Schwert. Die Klinge die immer noch im Boden steckte vibrierte kurz, dann raste es aus dem Boden in die offene Hand von Ainithyl. Die blonde Dämon ergriff es nur wenige moment bevor das Licht sie erreicht hatte. Sie stach zu. Das Schwert bohrte sich in den Lichtball. Sie kniff die Augen zusammen und spürte den Schmerz den das Licht verursachte. Sie wirbelte herum. Ihre Magie wandelte das Licht langsam um. Es leuchtet nicht mehr hell sondern blutrot. Ainithyl beendete die 360 Grad drehung und hob das Schwert samt Ball über den Kopf und ließ das Schwert hinab fahren. Der Energieball sauste hernieder auf Namaly zu. Ainithyl sah kurz auf ihre Hände, sie waren verbrannt und die Haut blätterte sich ab. Sie schnaufte und sah nach unten.
Die Erde kam schnell näher. Ainithyl schlug hart mit der Schulter auf und rollte einmal ab, sie über schlug sich nocheinmal. Verwandelte den überschlag aber dann in eine Flikflak und landete nach ein Salti mehr oder weniger Geschickt auf dem Boden. Sie gab ein grunzentes Geräusch von sich und schüttel den Kopf und die Schmerzen los zu werden. Die Wunden heilten schon wieder. Sie hob den Kopf und sah sich um.
Neferie war mit durch die gegen geflogen, aber wo sie jetzt genau war konnte die Dämonin nicht ausmachen. Der Energieball donnterte auf den Boden und explodierte in einer kreisförmigen Schockkugel. Der Boden wurde weit eingedrückt und alles im Umkreis zu Boden geworfen oder eingerissen. Wände stürzten in sich zusammen und die Erde bebte. Ainithyl schnaufte nocheinmal durch und sah sich Namaly um. "Doch mehr Mut als ich gedacht hab..."

Blitzschnell ließ Namaly ihren Schutzschild durch das Wort aith entstehen, an ihr sauste die Erde vorbei, auch Trümmer, aber im Inneren war sie geschützt. Leider konnte sie Neferie nicht helfen, aber als die Explosion verebbte und sich die Umgebung beruhigt hatte, löste sie den Schutz und sah sich um.

Neferie war in einem Schutthaufen gelandet. Neferie brauchte einen Moment, bis sie sich aus dem Schutt befreit hatte. So langsam fiel ihr nichts mehr ein, was ihr nicht weh tat. Sie rappelte sich auf. Wenigstens hatte sie einen Moment, um Luft zu holen.
Sie blickte sich nach Ainithyl um, noch einen Überrachungsangriff von ihr wollte Neferie nicht mehr abbekommen. Diese perverse...
Dann sah sie, das Ainithyl Namaly angriff. Neferie kletterte aus dem Schutt heraus. Namaly hatte es glücklciherweise abgewehrt.
Sie sammelte wieder die Energie der Umgebung und schleuderte ihrerseits einen Enegergieball, dieses mal aber einen auf Feuerbasis, auf Ainithyl. Auch alls der Feuerball schon flog, sammelte sie noch weiter Energie aus der Umgebung auf, um den Feuerball zu verstärken.

Ainithyl sah Namaly. Sie war gut, keine Frage. Sie nickte kurz und sah Neferie aus dem Schutthaufe steigen. Und nun?
Sie senkte das Schwert und überlegte einen kurzen Moment. Dann huschte ein lächeln über ihr Gesicht. Sie wirbelte auf den Zehenspitzen herum. Ihre Augen leuchteten nur noch silbrig ihre langen Fänge waren ganz ausgefahren. Sie hob das Schwert über den Kopf und schlug damit nach Namaly. Namaly war zwar weit weg, aber der Luftdruck raste über die Ebene auf sie zu. Er würde Namaly ein wenig wegschieben. Ainithyl rannte los. Schnell und unaufhaltsam, sie war für ungeschulte Augen nicht mehr sichtbar, einfach zuschnell. Sie hatte das Schwert gehoben und sauste auf Namaly zu. Der Schlag würde ihr den gar ausmachen, sie hatte Neferie wohl vergessen? "Stirb!" brüllte sie Namaly zu.

Erst erkannte Namaly nicht, was da los war, aber irgendetwas näherte sich ihr, das merkte sie an den Bewegungen der Erde und des Lichtes vor ihr. Verdammt! Wie sollte die dem Luftdruck nur ausweichen? In Ermangelung eines besseren Gedankens warf sie beide Arme in die Höhe und ließ das Erdreich in die Höhe steigen. Dabei hatte sie kein Auge mehr für Ainithyl, und das einzige, was sie hörte, waren zornige Worte, gefolgt von einem dumpfen Geräusch hinter dem Erdwall, der nun wieder in sich zusammensank.

Ainithyl tauchte knapp vor Namaly über dem langsam zusammen fallenden Erdwall auf. Das Schwert weit über den Kopf gehoben. Die Klinge vor hinab, auf Namalys Kopf zu, der Schlag würde sie in zwei Teile spalten, mitten durch sie durch. Ainihtyl lachte wie irre und ihre Augen waren vor Wut und Zorn weit geöffnet.
Ja es funktionierte.

Blitzschnell schnellte Namaly um die eigene Achsel, das Schwert zischte nur Millimeter an ihr vorbei und schnitt eine Haarsträhne vom Kopf. In der gleichen Bewegung zog sie ihren Zauberdolch und stieß zu.

Neferies Feuerball tauchte hinter Ainithyl auf und hüllte sie in Flammen, die ausder Umgebungsenergie gespeisst wurden, die noch immer von Neferie gespeisst wurden.

Ainithyl lachte und langsam löste sie sich vor Namaly in Luft auf, in Nichts. Und die richtige Ainithyl tauchte hinter Neferie auf. Es hatte geklappt. Tatsache. Ainithyl hatte die Klinge verschwinden lassen und schlug zu. Mit den Handkanten links und recht gegen Neferies Hals. Der Schlag würde ihr höchstwahrscheinlich das Bewusstsein rauben. Sie hielt den Arm vor Neferie um sie aufzufangen.
Dann sah sie zu Namaly und lächelte schmal. "Reingefallen...., dumm gelaufen." sie lachte und hob ihre linke Hand und legte zwei Finger auf die Stirn, während sie den Elbogen auf ihre Hüftestemmte. Sie lachte Namaly aus. Der Trick hatte hervorragend geklappt. Der Windstoß hatte Namaly abgelenkt und Ainithyl hatte sich hinfort teleportiert. Nur noch eine Illusion hatte Namaly angegriffen, auch die Haarsträhne war noch dran.

Neferie war noch in den zauber versunken, sie wollte mehr davon lernen... so bemerkte sie nciht,w as Anithyl vorhatte.
Das letzte, was Neferie spürte, waren die Schläge auf ihren Hals. Um Neferie wurde es dunkel und sie sank zusammen

Ainithyl fing Neferie auf und hob sie mit einer Hand hoch. Presste ihren Rücken gegen sich selbst und legte ihr den zweiten Arm um den Brustkorb. Wie ein sterbliches Schutzschild hielt sie Neferie und legte ihren Kopf auf die Schulter des Mädchens. Ihre Füße baumelten knapp über dem Boden, ihr Kopf war mit dem Kinn auf die Brust gesunken. Ainithyl lächelte und schnüffelte hinter dem Ohr von Neferie und ihre Arme zogen sich langsam enger. Wie zwei Würgeschlangen um schloss sie ihr Opfer. Die Luft wurde langsam aus ihrer Lunge gedrückt und nicht mehr herein gelassen. "Und nun? Was wollt ihr nun machen?" Ainithyl löste langsam einen Arm und fährt über den Körper Neferies und dreht langsam ihren Kopf.
Die Dämonin leckt sich über die Lippen und beißt dann in Neferies Unterlippe und lässt das Blut an dem Kinn des Mädchen hinablaufen. "Was wollt ihr tun?" sie sah Namaly und Amaya fragend an. Dann auch Dae. "Was wollt ihr tun?..." sie betont jedes Wort mit einer sehr bösartigen betonung. Ihre linke Hand ruht Centimeter über dem Bauch der kleinen Hexe. Und ein blaues Schimmern ging von der Hand in Neferies Unterleib hinein.

Der Feuerball Neferies, der außer Kontrolle geraten war, wirbelte auf Namaly zu. Blitzschnell duckte sie sich und warf selber einen Lichtball, der den anderen verschlang und auflöste. Trotzdem wurde sie hart getroffen und stürzte zu Boden.

Gelangweilt verfolgte Amaya das Geschehen. Sie hatte sich auf die Stufen gesetzt, die immer noch vom Blut der Priesterin befleckt waren. Nur langsam trug das Schmelzwasser die Spuren mit sich fort, aber das war nicht von Interesse für Amaya, sie beobachtete den Kampf... und tatsächlich, sie war gelangweilt. Immer das selbe Muster. Gut gegen Böse. Empörung gegen Empörer... gab es denn nichts anderes? Sollte das alles sein, wofür man Krieger wurde?

Ainithyl hob den Kopf und merkte das Namaly anfing metzchen zu machen. Sie grummelte und presste ihre Hand fester auf den Bauch der kleinen. "Du wirst ihn wieder in dir tragen, du wirst es nicht wissen, nicht spüren. Aber er ist da. Du wirst mächtiger werden. Erstarken. Und doch schwächer werden. Und irgendwann wird er von dir geboren werden. Mein Sohn. Aber du wirst es nie wissen." säuselte Ainithyl der Hexe ins Ohr und streichelt ihr über die Brust. "Wirst ihn nähren und aufziehen. Und dann wird er die töten... Viel spaß.."
Ainithyl lies Neferie zu Boden sinken, nur noch mit einer Hand hielt sie das Mädchen und zog aus. Sie schleuderte den Leib der Hexe in die Richtung der Kriegerinnen. Sie würde mit dem Kopf zuerst aufschlagen. "Da fangt!" Ainithyl lachte. Welch schöne wendung eines langweiligen Tages!

Amaya zuckte nur kurz mit den Schultern und ließ die Energiefelder sich ändern. Neferie würde sicher landen, sie wurde getragen von einem Polster aus Luft.
Könnt ihr denn nichts anderes?
Fragend sah sie Anithyl an.

"Wisst ihr was euer Problem ist Amaya. Ihr seid ein wenig lustlos. Egal was man wie oft macht, so lang es einem Spaß macht ist es egal. Vielleicht solltet ihr euch einen anderen Beruf suchen, nicht kriegerin denn darin seid ihr wohl nicht mehr so gut aufgehoben." Ainithyl leget den Kopf schief und sah Amaya an. Sie wirkte noch jämmerlicher als Neferie. So eine verschwendung.

Langsam erwachte Neferie. Sie fühlte sich, als wäre sie durch einen Fleischwolf gedreht worden. Jetzt sah sie, wie Ainihyl und Amaya redeten. Neferie richtete sich etwas auf. Sie fühlte elend und verwirrt. Sie blcikte sich nach Namaly um.

Namaly rappele sich auf. Ihr Kopf dröhnte, aber sie war so zornig auf Amaya, daß sie es gar nicht merkte. "Haut doch ab, wenn ihr nicht helfen wollt und wenn Ihr Euch nicht die Finger schmutzig machen wollt, statt hier herumzustehen und Sprüche zu klopfen!"

Ainithyl lachte in sich hinein. Jawohl das war es. Die Perversion der Erde. Zwietracht und Haß! Sehr schön, sehr schön. Sie warf sich die Haare in den Nacken. Und lächelte gelassen. "Wie ich schon sagte, ihr seid eine Schande für eure Klasse. Eine Verschwendung von Talent und können. Wäre das nur an einen Kriegerin mit willen gefallen nicht an jemand wie euch.... " Ainithyl lachte innerlich und freute sich über diesen gelungen Tag. Andromalius würde sie wieder einmal mehr lieben...

Neferie stand auf. Sie hörte nicht auf das, was die Dämonin von sich gab. Langsam ging sie zu Namaly.
"Lass uns gehen."
meinte sie schwach und blcikte Namaly an.

Oh nein...
Amaya grinste.
Ich bin absolut nicht lustlos... ich habe nur keine Lust einem Kampf zuzusehen, der ohnehin nur einem Schema folgt, das jeder bereits kennt. Wenn ihre wenigstens etwas interessantes gemacht hättet... zum Beispiel die Beiden verführt, sie überzeugt, dass doch eigentlich alles ganz anders ist als der Schein... ja, dann...
Sie zuckte mit den Schultern.
Aber so doch nicht... Buhh... ich bin ein Dämon und ich bin stärker als du.
Amaya lachte herzhaft.

"Wer sagt euch das ich das nicht habe...." Ainithyl waf einen Blick zu Neferie und sah dann Amaya an. Es war ein Blick der jetzt sogar Amaya nachdenklich machen sollten. Wenn nicht sogar vielleicht ein wenig ängstigen. "Wie ich sehe seid ihr also gelangweilt von der Einöde der Gewalt. Schön das wenigsten eine dann doch so weit ist, wenn auch aus jämmerlichem grund, aber gut..." Ainithyl legte einen Hand auf die Hüfte. "Ihr habt es so gewollt... "
Die blonde Dämonin tauchte auf einaml vor Amaya auf. Beugte sich weit vor, bis sich ihre Wangen berührten. "Es hat schon seinen Grund das sogar Fero mich fürchtet... keine Sorge, ihr bekommt eure abwechslung." Ainithyl wandte sich ab und schritt die Treppen hinunter. Jetzt hatte sie wirklich einen Punkt an dem sie den Hebel ansetzen konnte. Danke Amaya. Herzlichen Dank.

"Auf wiedersehen, Ainithyl", sagte Namaly, "da es hier vorbei ist, können Neferie und ich ja gehen."
Sie faßte Neferies Hand und ließ die Wegflamme entstehen, die sie und Neferie an einen unbekannten Ort trug.

Also... unter Verfürung versteh ich aber was anderes als jemanden durch die Luft zu schleudern.
Amaya grinste und dachte an Djurin... sie vermisste ihn, vielleicht war das der Grund warum sie im Moment alles so sehr satt hatte... diese ewigen Kämpfe für "das Gute". Keinen Sinn sah sie darin dem jammernden Priesterpöbel dauernd zu helfen 'Nein, wir dürfen doch nicht kämpfen, wir sind Priester.'. Toll... lieber starben sie jammernd und heulend, als dass sie versuchten einen Dämon zumindest mit der Kraft ihres Glaubens von sich abzuhalten.
Ich zweifle nicht daran, dass Fero dich fürchtet.