Idira Durant

Welt: Star Wars Universum (D20 Pen & Paper)
Klasse: Jedi Guardian / Jedi Ace
Rasse: Mensch, weiblich
Alter: Zu Beginn 15, aktuell 25
Augenfarbe: Grün
Haarfarbe: Rotbraun
Größe: 165 cm
Gewicht: 48 kg

Charbackground:

Idira Durant wurde in Coronet City, der Hauptstadt von Corellia, geboren. Coronet, von manchen auch das Juwel von Corellia genannt, war die ersten Jahre ihres Lebens Ihre Heimat. Idira war schon immer ein sehr lebendiges Mädchen, dass ihren eigenen Kopf hatte und diesen auch durchsetzte, wenn sie es für richtig hielt. Ihre Eltern und auch Idiras Kindermädchen hatten immer alle Hände voll zu tun, um sie zu bändigen. Sie war immer in Bewegung und daher von sportlicher Natur. Klettern, Springen und dergleichen waren für sie ein leichtes. Ihr Plappermaul hatte sie von ihrer Mutter, die ihrerseits viel reden konnte. Idira liebte Tiere und war regelrecht vernarrt in ihre Spukamas, einer corellianischen Hauskatze namens Titini. Idira liebte das schwarzglänzende Fell und die goldenen Augen und die verspieltheit diesen treuen Tiers.

Idiras Mutter Seithyne Aliesar Durant war eine vielbeschäftigte Diplomatin und Stellvertretende eines ranghohen Senators. Seithyne stammte aus einer hoch angesehenen Familie, die seit Generationen in hohen Positionen auf Corellia gearbeitet hatte. Seithyne war ebenso wie ihre Eltern ehrgeizig und selten stellte sie etwas über ihre Arbeit als Diplomatin, bei der sie bisher auch sehr erfolgreich war. Als geschickte Rednerin bekannt, konnte man ihr kaum etwas vormachen. Seithyne hatte sehr langes, rotblondes Haar und tiefblaue Augen. Auf der Naase trug sie eine feine Brille. Wenn sie nicht gerade in ihren Diplomatischen Gewändern unterwegs war, trug sie dunkle, lederne Kleidung mit einem weitem Ledermantel. bevor sie auf idiras Vater Katyno getroffen war, galt sie für einige Wochen als vermisst. Was auch immer in dieser Zeit passiert war, konnte nie herausgefunden werden, da sie keinerlei Erinnerungen daran behalten hatte. offiziell war sie zu dieser Zeit auf diplomatischer Reise, aber wenn man sie darauf ansprach, erklärte sie, dass diese Mission geheim gewesen wäre und sie keine Auskunft darüber geben konnte. Sie selbst lies sich dennoch nicht beirren und mit diesem Erlebnis aus der Ruhe bringen. Sie war stärker denn je.

Idiras Vater Katyno Durant war ein ehemaliger Pilot einer Sonderstaffel, die um Corellia stationiert war. Über seine Vergangenheit war kaum bekannt, bis er sich zu den Aufnahmetest der Staffel beworben hatte und dann mit Bestnoten aufgenommen wurde. Aufgrund seines großen Wertes in der Staffel frage man ihn kaum zu seiner Vergangenheit, über die er nie sprach, manche munkelten, die Macht wäre auf seiner Seite, denn er war nicht nur taktisch begabt, sondern fast eins mit seinem Schiff. Was niemand wußte war, dass er tatsächlich machtbegabt war und auch eine Ausbildung erhalten hatte. Doch als er gemerkt hatte, dass er mit den Wegen der Jedi nichts gemein hatte, war er einfach aus dem Tempel entschwunden und hatte seine Identität gewechselt. Die jedi kannten ihn als den Jungen Cayn Chebatyn, der auf einem Frachter bei einem Raumpiratenangriff sein Leben verloren hatte. Kytano konnte damals entkommen und hatte seine Chance, ein neues Leben zu beginnen, genutzt. Er lernte den Umgang mit Frachtern und Jagdschiffen und nutzte die Macht, um seine Fähigkeiten noch zu verbessern. Nicht immer auf dem legalen Weg, aber nie mit Angst lebte er sein leben dahin, bis er im Holonet Bilder von Seithyne gesehen hatte und sich ohne sie zu kennen in sie verliebt hatte. Er beschloss in die Sonderstaffel einzutreten, um eine solide Grundlag ezu haben, um ihr Nahe zu sein. Als eines Tages die Sonderstaffel mit der Diplomatendelegation von Corellia, um ein gemeinsames Projekt zu besprechen, zusammentraf, nutze er die Gelegenheit, um Seithyne persönlich kennen zu lernen. Auch wenn er seine Vergangenheit nie erwähnt hatte, verfiel Seithyne ihm und sie heirateten einige Monate danach. Katyno blieb in der Sonderstaffel und sein nicht immer ganz ehrliches Leben davor war vergessen. Er und seine Frau arbeiteten Hand in Hand und unterstützen sich gegenseitig. Katyno hatte schulterlanges, purpur ins schwarz gehendes Haar und dunkle Augen. Sein Gesicht wurde von einem Oberlippen- und Kinnbart geziert. Wenn er nicht gerade mit der Staffel unterwegs war, trug er altmodische Kleidung. Er war unerschrocken und unbeugsam. Seithyne und sein Staffelkommander waren die einzigsten Personen, die ihn im Griff hatten und auf die er wirklich hörte. Er war der sprichwörtliche Sturkopf, der mit eben jenem durch die Wand wollte. Der kräftige mann konnte jedoch auch ehr liebenswürdig sein.

Vier Jahre, nachdem Seithyne und Katyno geheiratet hatten, wurde Idira geboren. Schon relativ früh stellte sich heraus, dass das Mädchen stark in der Macht war und Seithyne wurde, während Katyno mit der Sonderstaffel auf Mission war, vom Orden der Jedi kontaktiert. Seithyne wußte nicht, wie sie sich entscheiden sollte. Als am selben Tag die Vernichtung der Sonderstaffel bekannt geworden war, verzweifelte Seithyne. Ihre dreijährige Tochter erinnerte sie mit jeder Minute an ihren geliebten Mann. Sie zerbrach an ihren Gefühlen, einer Mischung aus Wut, Hass und Verzweiflung. Sie schloß alles und jeden aus. Die Jedi hielten es für das Beste, Idira zum Tempel auf Coruscant zu bringen, um sie dort auszubilden und ihr ein besseres Heim bieten zu können. Seithyne warf sich nun mehr denn je auf ihre Arbeit und schien alles vergessen zu wollen.

Idira wuchs im Tempel auf und bekam nichts vond er Trauer ihrer Mutter mit, denn der Kontakt war wie bei den meisten Jedischülern zu ihren Eltern kaum vorhanden. Was weder Idira noch Seithyne oder irgendwer anders wußte, war, dass Katyno noch am Leben war. Allerdings war der Corellianer nicht mehr der selbe Mensch wie zuvor. Idira wurde von meister Ali Vor ausgesucht und zu seiner Padawan erklärt. Dieser hatte alle Mühe, die sehr lebendige Padawan zu bändigen und es gab selten Momente der Ruhe. Angefangen hatte es damit, dass Idira ihre Spukama Titini mit in den Jeditempel gebracht hatte. Da sie ein Dickkopf war, hatte sie es geschafft, ihr geliebtes Haustier zu behalten. Allerdings durfte sie es nicht in ihrer kammer halten. Um sie herum war es nie langweilig. Ali Vor war zu Idiras Familie geworden und war für sie mehr ein guter Onkel, als ihr Meister.

Idira hatte während ihrer Zeit mit Ali Vor auf Coruscant einen Padawan namens Ceril Aphex kennengelernt. Er war zwei Jahre älter als sie und schien sie zu begeistern. Er war ein fabelhafter Lichtschwertkämpfer und Machtnutzer. Es gab kaum Gespräche zwischen den beiden, die etwas pesöliches betrafen, dennoch war beiden klar, dass sie sich zueinander hingezogen fühlten. Dennoch war Ceril immer unnahbar und schien ein Geheimnis mit sich zu tragen. Als Idira mit Ali Vor, Kaz Rosh und Sinya Vida nach Naboo geschickt worden war, schwächte der Kontakt ab und als Ceril seinerseits Coruscant mit seinem Meister verlassen hatte, verloren sie den Kontakt völlig. Ceril war großgewachsen und hatte weißes Haar und blassgraue Augen. Obwohl er eher schmächtig wirkte, war er recht kräftig und hatte immer ein verschmitzts Grinsen aufgelegt.

Kurzgeschichte: Nachtwanderung

Die zwölfjährige Idira saß auf einer Bank in den westlichen Gärten des Jeditempels. Nach dem Ende des Gruppentrainings hatte sie sich von den anderen getrennt und war alleine in den Garten gewandert. Er war nicht so weit von den Räumen der Schüler entfernt, Idira lehnte sich zurück und lag nun auf der Bank und blickte nach Süden, so der Turmd es Jedikonzils war. Das Licht war kaum erhellt und sie wußte, dass in Moment nur wenige anwesend waren. Die Sonne war schon fast hinter den Horizont gesunken und Idira stellte fest, dass sie das Abendessen vergessen hatte. Normalerweise war es jetzt nicht mehr so einfach, an etwas Vernünftiges zu kmmen, aber sie würde schon einen Weg finden. Sie grinste bei dem Gedanken und wollte sich gerade aufrichten, als sie jemanden hinter sich bemerkte. Ihr Herz schlug höher, als sie feststellte, wer es war. Ceril Aphex stand grinsend hinter der Bank und beugte sich zu ihr herab. "Hallo, kleine Idira!" sagte er schmunzelnt. Idira zog einen Schmollmund und richtete sich auf, während Ceril einen Schritt zur Seite ging, um ihr dennoch ins Gesicht sehen zu können. "Hi, Ceril. Und ich bin nicht klein. Geht das irgendwann in deinen Kopf rein?" Sie lächelte aber. Das war eine Art Standardbegrüßungsgespräch und sie neckten sich immer damit. Ceril umrundete die Bank und setzte sich neben Idira. Er war etwa eineinhalb Köpfe größer als sie. "Was machst du eigentlich noch nier draußen? Die anderen liegen schon in ihren Bette..." meinte er, was Idira eine Grimasse ziehen lies. Sie fragte sich, warum er ihr immer so deutlich zeigen mußte, dass er der ältere war. "Ich kann nicht schlafen und dachte, ich lausche einfach mal in die Macht hinaus oder Träume so vor mich hin." Ceril tippte sich mit dem linken Zeigefinger ans Kinn und machte ein langezogenes 'Ahhhh'. Einige Momente saßen sie schweigend da, bis diese Ruhe von einem lautem Magenknurren unterbrochen wurde. Idiras Gesicht färbte sich tiefrot, was Ceril mit einem verschmitzen lächeln quittierte. Der vierzehnjährige ar sicherheitshalber noch ein Stück zur Seite gerutscht, denn er kannte Idira gut genug, um zu wissen, dass sie ihn kitzeln und kneifen würde. Idira hatte gleich gemerkt, dass er sich in Sicherheit bringen wollte und zeigte kein Interesse, ihn ärgern zu wollen. "Hm, gegen das magenknurren würde ich aber was tun, mit dem Krach weckst du noch den kompletten Tempel auf." meinte er und stand auf. "Ja, ich hatte vor, mir was zu besorgen. Kommst du mit?" antwortete sie und stand ebenfalls auf. Sie lächelte. "Zu zweit..." begann sie. "..ist es viel lustiger." beendete Ceril. Gemeinsam schlenderten sie zm Eingang des Ziggurats, wo sich unter anderem auch die Essensräume und natürlich die Küchen befanden.

Es war inzwischen dunkel geworden und einige Lampen waren ihrer Programierung nach angesprungen. idira spürte, dass irgendwo hier in den Gärten ihr Spukama Titini unterwegs war, doch das Tier konnte sich ohne Probleme selbst mit Fressen vesorgen.

back